Donnerstag, 18. Juni 2020

Suche nach Wasserretter muss fortgesetzt werden

Nachdem die großangelegte Suchaktion in der Rienzschlucht auf der Höhe von Schloss Rodenegg am Mittwochabend ohne Erfolg geblieben war, wurde sie am Donnerstag in den frühen Morgenstunden wieder aufgenommen. Der 55-jährige C.D.N. aus Brixen, Mitglied der Wasserrettung Brixen, wurde noch nicht gefunden. Gegen 11 Uhr glaubte man den Mann geortet zu haben, diese Information hat sich als falsch herausgestellt. Die Suche läuft auch zur Stunde weiter.

Zahlreiche Einsatzkräfte, darunter auch die Kollegen, stehen bei der Suche nach dem Vermissten im Einsatz.
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Zahlreiche Einsatzkräfte, darunter auch die Kollegen, stehen bei der Suche nach dem Vermissten im Einsatz. - Foto: © DLife
Es war ein Schock am Mittwochabend und die Nachricht verbreitete sich vor allem unter den Rettungskräften am Mittwochabend wie ein Lauffeuer. Bei einer Übung der Wasserrettungsgruppe aus dem Eisacktal war einer der 6 Wasserretter von den Fluten mitgerissen worden. Der 55-jährige C.D.N. blieb vermisst.

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Umgehend wurde eine großangelegte Suchaktion gestartet. Unzählige Rettungskräfte, darunter die Berufsfeuerwehr, zahlreiche Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren der Umgebung, die Bootsgruppen der Feuerwehrbezirke Bozen, Eisacktal und Pustertal, die Wasserrettung Eisacktal, die Finanzwache, die Feuerwehr Rettungshundestaffel Bozen, die Bergrettung Südtirol und die Bergrettung CNSAS sowie der Rettungshubschrauber Pelikan 1 suchten die äußerst unwegsame und gefährliche Unglücksstelle rund um die Rienzschlucht ab. Von den Brücken aus wurde auch nach Einbruch der Dunkelheit alles ausgeleuchtet und überwacht.

Einsatz Suchaktion derzeit entlang von Rienz und Eisack, ausgehend von der Rienzschlucht. Wir stehen mit 25 Wehrleuten...

Pubblicato da Feuerwehr Milland su Mercoledì 17 giugno 2020


Nachdem die Suche jedoch bis gegen 23 Uhr erfolglos geblieben war, musste sie in den Nachtstunden teilweise eingestellt werden. Die Suchtrupps am Boden blieben zwar weiterhin in Bereitschaft, ebenso die Boote am Ufer der Rienz und des Eisack, die Flugrettung musste allerdings vorübergehend pausieren.

Gegen 6 Uhr morgens machte sich die Mannschaft des Pelikan 1 am Donnerstag dann erneut auf zum Ort des Geschehens. Seither wird sowohl vom Boden als auch von der Luft aus weitergesucht. Auch Drohnen werden teilweise eingesetzt, um den vermissten 2-fachen Familienvater zu finden. Auch die Notfallseelsorge ist vor Ort, um Einsatzkräfte und Angehörige psychologisch zu unterstützen.

18.06.2020 - 6:30 - Da ieri sera sono in corse le ricerche nel Brissinese nell'Isarco e nella Rienza. Un membro della...

Pubblicato da Landesfeuerwehrverband Südtirol su Mercoledì 17 giugno 2020


Gegen 11 Uhr glaubte man, den Mann in der Rienzschlucht geortet zu haben. Diese Information erwies sich als verfrüht. Bei einer genaueren Kontrolle erwies sich der Hinweis auf die Auffindung des Mannes als falsch. Gefunden wurde lediglich ein Kajak.

Die Suche dauert auch zur Stunde noch an.

deb/vs