Mittwoch, 03. Oktober 2018

Suche nach vermisstem Jörg Hofer geht weiter

Seit rund einem Monat wird Jörg Hofer in Georgien vermisst. Aus dem geplanten Helikopterflug auf der Suche nach dem vermissten Bergsteiger Jörg Hofer (im Bild) in Georgien wurde am Mittwoch allerdings nichts. Das schlechte Wetter rund um den Berg Uschba in Nordwestgeorgien machte den örtlichen Rettern einen Strich durch die Rechnung.

Die Suche nach Jörg Hofer läuft auf Hochtouren. Foto: AVS/Facebook (facebook.com/alpenverein.suedtirol)
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Die Suche nach Jörg Hofer läuft auf Hochtouren. Foto: AVS/Facebook (facebook.com/alpenverein.suedtirol)

Verschollen in Georgien: Vom Partschinser Jörg Hofer (24) fehlt jede Spur (STOL hat berichtet)

Mittlerweile befinden sich auch seine Eltern vor Ort in Georgien, wie das Tagblatt „Dolomiten“ am Mittwoch berichtete. Aus dem geplanten Helikopterflug auf der Suche nach dem vermissten Bergsteiger Jörg Hofer (im Bild) in Georgien wurde am Mittwoch allerdings nichts. Das schlechte Wetter rund um den Berg Uschba in Nordwestgeorgien machte den örtlichen Rettern einen Strich durch die Rechnung.

„Wir werden es in den kommenden Tagen weiter probieren“, sagt Matthias Hofer vom Südtiroler Bergrettungsdienst, der die Suche nach dem verschollenen Partschinser von Bozen aus koordiniert. Der 24-jährige Student Jörg Hofer wollte im Kaukasus unter anderem den 4737 Meter hohen Uschba besteigen; vor einem Monat ist jedoch der Kontakt abgerissen.  

Seit 1 Monat abgängig 

Der 24-jährige Partschinser Jörg Hofer, ein passionierter Bergsteiger, der in Innsbruck studiert, soll am 28. August nach Kutaissi, der drittgrößten Stadt in Georgien, geflogen sein. Von dort aus ging es weiter in Richtung Großen Kaukasus. Hofer soll eine Expedition zum Uschba geplant haben. Der Uschba ist mit 4737 Metern am Südgipfel der fünfthöchste Berg Georgiens und sein Name bedeutet so viel wie „der schreckliche Berg“. Er ragt hoch über Swanetien, einer urigen Bergregion, und ist das Ziel vieler Alpinisten. 

Russische Alpinisten gefunden? 

Am 2. September sollte Jörg Hofers Tour hinauf auf den Berg starten. Die Expedition soll Hofer gemeinsam mit russischen Alpinisten geplant haben. Doch, wie in verzweifelten Suchaufrufen mitgeteilt wird, haben Eltern und Freunde bereits seit 1. September nichts mehr von Jörg Hofer gehört. Seit Wochen schon sollen lokale Polizei, Bergretter und Rettungskräfte in Georgien nach dem Vermissten suchen.

Laut BRD sei es möglich, dass die russischen Bergsteiger gefunden worden seien. Hofer sei jedoch nicht mit ihnen auf dem Gipfel gewesen. 

Eine Hoffnung der Retter liege in der Hypothese, dass Hofer in Georgien festgehalten werde. Dafür gebe es bisher jedoch keine Anhaltspunkte. 

Der Beitrag der Sendung „Südtirol Heute“ hat mit einem Suchhelfer und dem Bürgermeister von Partschins gesprochen.

stol 

stol