Dienstag, 22. August 2017

Suche nach vermissten US-Seeleuten vor Singapur dauert an

Nach dem Zusammenstoß eines amerikanischen Kriegsschiffs mit einem Öltanker im Meer vor Singapur werden immer noch zehn US-Soldaten vermisst.

Die Suche nach 10 Soldaten dauert an. Man befürchtet, dass sie ertrunken sind.
Die Suche nach 10 Soldaten dauert an. Man befürchtet, dass sie ertrunken sind. - Foto: © shutterstock

Die Suche, an der sich auch mehrere andere Nationen beteiligen, dauerte nach Angaben der amerikanischen Pazifikflotte am Dienstag noch an. Befürchtet wird, dass die 10 Seeleute des Lenkwaffenzerstörers „USS John S. McCain“ ertrunken sind. Mindestens 5 Soldaten wurden bei der Kollision am Montag verletzt. An Bord des Tankers „Alnic MC“ gab es keine Verletzten.

Zweite schwere Unglück in diesem Sommer

Für die amerikanische Pazifikflotte, die wegen des Korea-Konflikts kürzlich erst verstärkt wurde, bedeutet dies bereits das zweite schwere Schiffsunglück in diesem Sommer. Erst Mitte Juni waren vor Japan sieben Seeleute bei der Kollision des Zerstörers „USS Fitzgerald“ mit einem Containerschiff getötet worden.

Wegen des neuen Unglücks setzte die Navy für einen Tag die Aktivitäten der gesamten Flotte weltweit aus. Admiral John Richardson, Kommandant der Seestreitkräfte, kündigte zudem eine gründliche Untersuchung der im Pazifik stationierten siebenten Flotte an.

apa/dpa

stol