Am Sonntag starteten die Einsatzkräfte eine weitere Suchaktion, an der auch insgesamt 6 Spürhunde beteiligt waren – 4 der bayerischen Polizei und 2 weitere der Spezialeinheit der Carabinieri aus Bologna. Gemeinsam mit den Carabinieri-Spezialtauchern aus Genua wurde gestern Vormittag im St.-Justina-See erneut nach der Gynäkologin gesucht. <BR /><BR />Bereits vor rund einem Jahr hatte die Schwester der Vermissten, Emanuela Pedri, die Ermittler aufgefordert, den See ein weiteres Mal zu durchkämmen. Unweit desselben – in Mostizzolo zwischen Nonstal und Val di Sole – war am 4. März 2021 das Auto von Sara Pedri gefunden worden. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="823055_image" /></div> <BR /><BR />Es wird befürchtet, dass sich die Frau aus Forlì, die in der Abteilung Gynäkologie des Trienter Krankenhauses arbeitete, am Arbeitsplatz gemobbt fühlte und deshalb in den See gegangen sein könnte. Die Trienter Staatsanwaltschaft ermittelt derzeit noch gegen ihren damaligen Vorgesetzten.<BR /><BR /> Indes nahmen die Einsatzkräfte am Sonntagvormittag die Suche wieder auf, konnten aber keine Hinweise auf die Vermisste im St.-Justina-See finden. Erst gegen Mittag witterten die Spürhunde eine Fährte, die zum südlichen Bereich des Stausees führte. <h3> Suche weiterhin erfolglos</h3>Die Einsatzkräfte beschlossen daraufhin, die Suche auch am Montagnachmittag fortzusetzen. Neben den Carabinieri standen auch die Berufsfeuerwehr Trient sowie die Freiwilligen Feuerwehren von Cles, Taio, Tassullo, Banco und Cagnò samt Schlauchbooten sowie die Finanzpolizei im Einsatz. <BR /><BR />Einer Fährte folgten die Spürhunde bereits am Montag, und zwar im nordöstlich gelegenen Teil des Stausees. Dort suchten die Einsatzleute auch genauer nach weiteren Spuren von Pedri, ehe die Hunde gestern Mittag eine neue Fährte aufnahmen, die in die entgegengesetzte Richtung führte. So konzentrierte sich die Suchaktion auf den südlichen Bereich des St.-Justina-Sees, blieb aber bis zum Montagabend erfolglos. Während die Carabinieri-Taucher die Suche in dem Bereich noch fortsetzen werden, konnten die Hundestaffeln gestern nach Bologna bzw. München zurückkehren.<BR />