Mittwoch, 24. Februar 2021

Südafrika-Mutation: Ab heute Testpflicht in weiteren Gemeinden

Die Gemeinden Meran, Riffian, St. Pankraz und Moos in Passeier gelten bereits seit Montag als Sperrzone. Dasselbe gilt für Mals, Lana, Kuens, St. Martin und St. Leonhard ab dem heutigen Mittwoch. Das Gemeindegebiet darf nur nach einem negativen Coronatest verlassen werden.

Im Bild die Meraner Teststation in Sinich.
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Im Bild die Meraner Teststation in Sinich. - Foto: © lu
Wie berichtet, werden durch die Notverordnung vom Samstag 9 Südtiroler Gemeinden vorläufig bis zum 7. März zum Sperrgebiet erklärt. Dadurch soll die Verbreitung der südafrikanischen Coronavirus-Mutation, die in diesen Gemeinden festgestellt worden war, eingeschränkt werden.

Wer die Gemeinden Meran, St. Pankraz, Riffian und Moos in Passeier verlassen möchte, muss seit Montag einen negativen PCR- oder Antigentest vorlegen. Das Testergebnis ist 3 Tage lang gültig. Diese Voraussetzung gilt für Mals, Lana, Kuens, St. Martin und St. Leonhard in Passeier seit dem heutigen Mittwoch.

Von der Testpflicht ausgenommen ist das Personal des Bereichs Gesundheit, des sozial-gesundheitlichen Bereichs, der Sozialdienste, des Rettungsdienstes, der Ordnungskräfte und Militärangehörige. Auch Lieferanten, die in die betroffenen Gemeindegebiete fahren oder diese verlassen, um Waren auf- oder abzuladen und dabei keinen Kontakt mit anderen Personen haben, sind von der Testpflicht befreit.

Alle Dienste an der Person mit Ausnahme der Wäschereien und der Bestattungsdienste sind in den 9 betroffenen Gemeinden ausgesetzt. Das Arbeitsverbot der vorhergehenden Verordnung für Produktion und Bau wird hingegen wieder aufgehoben: Die Betriebe sind verpflichtet ein strenges Sicherheitsprotokoll inklusive Coronatests der Mitarbeiter einzuhalten.

Informationen zu Testmöglichkeiten in den Gemeinden mit Südafrika-Variante

Informationen zu den neu eingerichteten Teststationen gibt es auf der Internetseite des Südtiroler Sanitätsbetriebs.

Insgesamt wurden bereits über 250 Fälle unterschiedlicher Mutationen des Coronavirus in Südtirol nachgewiesen.

stol