Dienstag, 16. Februar 2021

Südafrikanische Mutation: Bevölkerung zu höchster Vorsicht aufgerufen

In den Gemeinden Meran, St. Pankraz, Riffian und Moos wurden bisher 6 Fälle der südafrikanischen Mutante des Corona-Virus namens B.1.351 festgestellt. Der Südtiroler Sanitätsbetrieb ruft die Bevölkerung in den betroffenen Gemeinden zu höchster Vorsicht auf.

Das eigene Haus sollte nur für unbedingt notwendige Bewegungen verlassen werden; auch sollten generell FFP2-Masken getragen werden, da diese Mund und Nase besonders schützen.
Badge Local
Das eigene Haus sollte nur für unbedingt notwendige Bewegungen verlassen werden; auch sollten generell FFP2-Masken getragen werden, da diese Mund und Nase besonders schützen. - Foto: © shutterstock
Für Mittwoch ist ein Treffen mit den Bürgermeistern von Meran, St. Pankraz, Riffian und Moos in Passeier geplant, um die Umsetzung von weiteren Maßnahmen zu besprechen, über die die Landesregierung zur Stunde berät. (STOL hat über die betroffenen Gemeinden und die geplanten Maßnahmen berichtet)

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb ruft bei dieser Gelegenheit zur strikten Einhaltung der Abstand- und Hygieneregeln auf. Das eigene Haus sollte nur für unbedingt notwendige Bewegungen verlassen werden; auch sollten generell FFP2-Masken getragen werden, da diese Mund und Nase besonders schützen. Außerdem wird daran erinnert, dass der Großteil von Infektionen derzeit im familiären und privaten Umfeld erfolgt, weshalb auch diesbezüglich besondere Vorsicht geboten ist.

Die südafrikanische Variante ist – genauso wie die bereits ebenfalls in Südtirol festgestellte englische Variante – ansteckender als die bisher zirkulierenden Virusstämme. Bis jetzt wurden 6 Fälle der südafrikanischen Mutante festgestellt.

lpa/stol