Montag, 14. August 2017

Südasien: Dutzende Tote bei Überschwemmungen

Nach Überschwemmungen und Erdrutschen in Nepal ist die Zahl der Toten auf 66 gestiegen.

Die Monsunzeit in Südasien fordert jedes Jahr zahlreiche Todesopfer.
Die Monsunzeit in Südasien fordert jedes Jahr zahlreiche Todesopfer. - Foto: © APA/AFP

Mehr als 50 Menschen wurden vermisst, wie das Innenministerium am Montag mitteilte. Heftiger Monsunregen hatte den Süden und Osten des Himalaya-Staates schwer getroffen. Brücken stürzten ein und Straßen wurden unpassierbar. Tausende Menschen aus Hunderten Orten wurden obdachlos. Rund 8000 Polizisten und Soldaten waren als Rettungskräfte im Einsatz.

Jährlich viele Todesopfer

Die Monsunzeit in Südasien von Juni bis September fordert jedes Jahr zahlreiche Todesopfer. Im Norden Bangladeschs starben am Wochenende mindestens 21 Menschen bei Überschwemmungen, wie ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde des Landes am Montag mitteilte.

Rund 600.000 Menschen seien betroffen. Zugverbindungen zwischen 5 nördlichen Bezirken und der Hauptstadt Dhaka wurden eingestellt, da die Schienen unter Wasser standen. Experten warnten vor weiteren Fluten durch starken Regen in den Bergen des Nachbarlandes Indien.

5 Millionen Menschen von Überschwemmungen betroffen

Dort hatte am Sonntag ein Erdrutsch 2 Reisebusse in eine Schlucht gerissen, 46 Menschen kamen dabei ums Leben. Insgesamt 79 Menschen kamen seit Donnerstag nach Angaben örtlicher Behörden im Norden und Nordosten Indiens infolge der Unwetter ums Leben.

Rund 5 Millionen Menschen waren demnach in dem 1,3-Milliarden-Einwohner-Land von Überschwemmungen betroffen.

dpa

stol