30,1 Prozent waren täglich online, 24,9 Prozent mindestens einmal in der Woche. Beachtliche 35,5 Prozent der Personen in Südtirol waren hingegen nie im Internet.Im Vergleich zu 2005 ist die Zahl derjenigen, die offline waren, aber kontinuierlich gesunken. Vor sieben Jahren waren es noch 57,1 Prozent, im Jahr 2010 genau 40,1 Prozent.Die Nutzung von Smartphones und Tablets ist in der Studie aber nicht berücksichtigt.Nahezu alle vom Statistikinstitut Astat befragten Studenten gaben an, in den vorangegangenen zwölf Monaten zumindest gelegentlich im Internet gesurft zu haben. Unterscheidet man nach Altersklassen, so verwenden die 14- bis 39-Jährigen das Internet am häufigsten.Offline sind vor allem Rentner (80,0 Prozent) und Hausfrauen (52,6 Prozent): Sie haben nie das Internet benutzt. Internet bei Männern beliebter als bei FrauenMänner sind häufiger online als Frauen (68,1 Prozent gegenüber 61,1 Prozent) und die Internetnutzung steigt proportional zum Studientitel: 92,2 Prozent der Personen mit Universitätsabschluss haben bereits Internet verwendet, während dies nur für 63,8 Prozent der Personen mit Mittelschulabschluss gilt.In den Städten wird mehr gesurft (69,4 Prozent) als in Landgemeinden (60,7 Prozent). Wenige kaufen online ein18,1 Prozent der Internetnutzer in Südtirol haben in den drei Monaten vor der Astat-Erhebung Produkte für den Privatgebrauch über Internet gekauft.Auch hier sind es eher die Männer, die Online-Einkäufe tätigen (21,3 Prozent gegenüber 14,8 Prozent der Frauen). Vor allem die 20- bis 29-Jährigen greifen für ihre Einkäufe gerne auf das Internet zurück. Fünf von zehn Südtirolern dieser Altersklasse haben in den zwölf Monaten vor der Befragung Waren oder Dienstleistungen für den Privatgebrauch über Internet bestellt bzw. gekauft.Am häufigsten über Internet bestellt bzw. gekauft werden Bekleidung und Sportartikel (11,2 Prozent), Bücher und Zeitungen (10,2 Prozent) sowie Übernachtungen (10,2 Prozent). Weniger hoch im Kurs sind elektronische Geräte wie Computer-Hardware (2,7 Prozent) und Computer-Software (3,1 Prozent).stol