Montag, 23. November 2020

Südtirol bis 3. Dezember rote Zone – Handel: Öffnung am Montag „schwierig“

Nach dem Massentest vom Wochenende deutete vieles auf eine vollständige Öffnung des Einzelhandels ab Montag, 30. November, hin. Dies ist jetzt aber in Frage gestellt.

Mit der Bestätigung der roten Zonen  wird eine frühzeitige vollständige Öffnung des Handels in Südtirol schwierig, sagt Landeshauptmann Arno Kompatscher.
Badge Local
Mit der Bestätigung der roten Zonen wird eine frühzeitige vollständige Öffnung des Handels in Südtirol schwierig, sagt Landeshauptmann Arno Kompatscher. - Foto: © shutterstock
Wie der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza am Montag Landeshauptmann Arno Kompatscher bestätigte, hält der Staat alle seine roten Zonen – und damit auch Südtirols Einstufung als rot – bis 3. Dezember aufrecht.

Und in den roten Zonen ist der Einzelhandel laut Staatsgesetz ausgesetzt.

Landesregierung berät am Dienstag

„Wir werden darüber am morgigen Dienstag in der Landesregierung beraten“, sagt Landeshauptmann Arno Kompatscher. Eine frühere Öffnung des Handels in Südtirol halte er allerdings für „schwierig“.

„Wir müssten das schon sehr gut begründen, hoffen auf die baldige Wirkung des Screenings, haben jetzt aber immer noch hohe Infektionszahlen“, so Kompatscher.

Geschäfte für täglichen Bedarf bleiben offen

hds-Präsident Philipp Moser beharrt auf eine Öffnung des gesamtes Einzelhandels am 30. November. „Jetzt, wo mit dem Massentest ein Großteil der Asymptomatischen isoliert wurde, muss sich das sehr wohl begründen lassen“, so Moser.

Jene Geschäfte, die auch in den vergangenen Wochen geöffnet bleiben durften, dürfen dies auch weiterhin, darunter Lebensmittelgeschäfte, Zeitungs- und Tabaktrafiken, Elektrohandel und andere Geschäfte, die Artikel führen, die für den täglichen Bedarf notwendig sind.

Eine detaillierte Liste ist dem Anhang 2 der Verordnung Nr. 63 des Landeshauptmannes zu entnehmen, die mit Verordnung Nr. 69 bis 29. November verlängert wurde.

bv/liz