Donnerstag, 01. April 2021

Südtirol hat bald 5 „Smokejumper“

Südtirol ist zu einem Großteil gebirgig: Mit der Klimaerwärmung sind heftige Gewitter mit Blitzen häufiger, weshalb es vermehrt zu Waldbränden kommen kann. Und viele Gebiete sind schlecht erreichbar, teils nur aus der Luft. Die Bergrettung im AVS hat sich mit diesem Problem befasst und konnte in ihren Reihen Gleitschirmflieger gewinnen, die sich zu „Smokejumpern“ ausbilden lassen. *Update: Aprilscherz*

Ein „Smokejumper“ in Aktion.
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Ein „Smokejumper“ in Aktion.
„Smokejumper“ sind Einsatzkräfte, die per Flugzeug oder Helikopter zu den Einsatzorten geflogen werden, wo sie dann mit ihrer Ausrüstung, die bis zu 50 Kilogramm wiegen kann, abspringen und die örtlichen Feuerwehren bei der Waldbrandbekämpfung unterstützen. Dank der guten Kontakte zu den „California Smokejumpers“ können nun die ersten 5 Südtiroler Bergretter eine Ausbildung in Mariposa am Eingang zum Yosemite-Nationalpark in den USA absolvieren.

Angeboten wird der Lehrgang von der „National Smokejumper Association“. Die Ausbildung endet mit der Prüfung zur Erlangung des Zertifikats zum Abspringen von Hubschraubern und Flächenflugzeugen. Mit den 5 Südtirolern werden erstmals Teilnehmer aus Europa zu dieser Ausbildung zugelassen.

Anmelden bis 15 Uhr

Sie werden diese Woche einen Test unter Aufsicht von Captain Forest Worm („California Smokejumpers“) durchlaufen, und zwar mit einem ersten Zielspringen am heutigen Donnerstag ab 17 Uhr in Meran/Untermais.

Um wegen der Pandemie untersagte Massenansammlungen zu vermeiden, dürfen maximal 100 externe Zuschauer diesem Ereignis beiwohnen.
Interessierte können sich am heutigen Donnerstag unter [email protected] dazu anmelden – bis 15 Uhr.

„Wer sich zuerst meldet, mahlt zuerst“, sagt Ernst Winkler, der Landesleiter der Bergrettung im AVS. „Anmeldungen werden nur per E-Mail entgegengenommen.“

Winkler dankt dem Land für den Beitrag von 150.000 Euro, damit die 5 Südtiroler Bergretter zu „Smokejumpers“ ausgebildet werden können. „Wir hoffen, unseren neuen Dienst ab Herbst anbieten zu können“, kündigt der Landeschef an.

*Update: Bei dieser Meldung handelt es sich natürlich um einen Aprilscherz. Hier geht es zur Auflösung.*

fm

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