Die Bedeutung der Handauflegung bei der Priesterweihe war einer der Kerngedanken in der Predigt von Diözesanbischof Ivo Muser. „Diese Hände sind offen und leer, denn das Entscheidende haben wir nicht im Griff“, so Bischof Ivo Muser.„Vergesst nie meine leeren Hände, die am Beginn eures Priesterseins auf euer Haupt gelegt werden; sie erinnern daran, dass die Sendung des Priesters nicht in erster Linie im Machen, im Leisten, im Organisieren und im ,in den Griff bekommen‘ besteht, sondern im sakramentalen Sein und im Dienst.“„Diese leeren Hände sollen euch eine große Ermutigung sein: Ihr müsst als Priester nicht alles können, nicht alles wissen, nicht auf alles eine Antwort parat haben. Seid aber in allem, was ihr tut und sagt Sakrament, seid ein lebendiges, personales Hinweisschild auf Jesus Christus“, so Bischof Muser bei der Priesterweihe.Der Bischof, der auch hervorhob, dass es keine religiösen Funktionäre, sondern sakramentale Zeugen brauche, machte darauf aufmerksam, dass das priesterliche Leben der Neugeweihten gleich einem unbeschriebenen, weißen Blatt sei. „Solange ihr versucht mit ehrlichem Herzen Christus zu den Menschen zu bringen, bleibt ihr auf dem richtigen Weg – auf dem Weg zu IHM“, so der Bischof, der alle Mitfeiernden einlud, Priesterberufungen zu einem Herzensanliegen zu machen.Auch nahm Bischof Karl Golser nahm an der Priesterweihe teil.Massimiliano Sposato wird seine Primiz am 30. Juni um 18 Uhr in der Pfarrei Regina Pacis in Bozen feiern und ab Herbst in Meran als Kooperator tätig sein.Josef Augsten feiert am 1. Juli um 9 Uhr in St. Nikolaus/Meran Primiz und wirkt ab Herbst als Kooperator in Mals.