Sonntag, 19. Juli 2020

Südtirol: Haus- und Mobilnotruf als Lebensretter

Hilfe „per Knopfdruck“ können Südtiroler dank des Haus- und Mobilnotrufs des Weißen Kreuzes erhalten. Diese Dienste haben sich in Vergangenheit immer mehr als Lebensretter bewährt. Die Sonntagszeitung „Zett“ berichtet in ihrer Ausgabe vom heutigen Sonntag ausführlich darüber.

Hilfe „per Knopfdruck“ können Südtiroler dank des Haus- und Mobilnotrufs des Weißen Kreuzes erhalten.
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Hilfe „per Knopfdruck“ können Südtiroler dank des Haus- und Mobilnotrufs des Weißen Kreuzes erhalten. - Foto: © Weißes Kreuz
Sepp Eidenberger aus Bruneck (84) hat sich im vergangenen Jahr durch einen Unfall in seiner Wohnung schwere Verletzungen zugezogen. Dank seines Hausnotrufgeräts, das er in seiner Wohnung vom Weißen Kreuz installieren lassen hat, konnte er schnell Hilfe rufen. Dies hat ihm womöglich sein Leben gerettet.

Mobilnotruf ergänzt den Hausnotruf


Beim Hausnotruf schließt das Weiße Kreuz in der Wohnung des Nutzers ein Hausnotrufgerät an, das mit dem Festnetztelefon und Stromnetz verbunden wird. Zudem kann der Wohnungsschlüssel hinterlegt werden, sodass die Mitarbeiter des Weißen Kreuzes schnell Zugang zur Wohnung finden. Der Mobilnotruf andererseits ist eine Dienstleistung, die den Hausnotruf ergänzt. Während der Hausnotruf ausschließlich die Wohnung des Kunden abdeckt, erreichen die Signale des Mobilnotrufs die Einsatzzentrale des Weißen Kreuzes von überall her.

Genutzt werden können diese Dienste von jedem. Hauptzielgruppe sind aber ältere Menschen, die in ihrem Alltagsleben gefährdeter sind als andere und aufgrund von Schwächeanfällen, Blutdrucksproblemen oder anderen Alterserscheinungen Schwierigkeiten haben.

Die Kosten belaufen sich auf etwa 30 Euro monatlich, die vom Nutzer selbst gestemmt werden müssen. Beim zuständigen Sozialamt kann aber ein Antrag für einen Beitrag gestellt werden, aufgrund dessen eventuell ein Teil der Kosten gedeckt werden kann.


stol/zett

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