Mittwoch, 23. Dezember 2020

„Südtirol hilft“ – Solidarität auf der ganzen Linie

Corona hat vieles verändert, die Spendenbereitschaft der Südtiroler ist hingegen ungebrochen und hat sogar noch zugenommen.

Mit dem stolzen Zwischenergebnis von 555.476 Euro endete der Spendenmarathon  auf „Südtirol 1“ und „Radio Tirol“. Im Bild rund um Präsident Heiner Feuer der Vorstand von „Südtirol hilft“ zusammen mit Prominenten von der Spendenhotline, darunter Bischof Ivo Muser und Landesrat Philipp Achammer sowie den beiden Moderatorinnen Sarah Bernardi und Christine Rabanser.
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Mit dem stolzen Zwischenergebnis von 555.476 Euro endete der Spendenmarathon auf „Südtirol 1“ und „Radio Tirol“. Im Bild rund um Präsident Heiner Feuer der Vorstand von „Südtirol hilft“ zusammen mit Prominenten von der Spendenhotline, darunter Bischof Ivo Muser und Landesrat Philipp Achammer sowie den beiden Moderatorinnen Sarah Bernardi und Christine Rabanser.
„Die Anfragen um Hilfe sind in den letzten Monaten deutlich gestiegen, aber auch die Spendenbereitschaft der Südtiroler wurde größer. Die Telefone sind am gestrigen Spendenmarathon kaum stillgestanden“, berichtet Heiner Feuer, Präsident der Hilfsplattform von Südtiroler Krebshilfe, Caritas, BNF, Südtirol 1, Radio Tirol zusammen mit dem Medienhaus Athesia.

Die diesjährige Zwischenbilanz am Mittwochabend nach dem großen Spendenmarathon beläuft sich auf stolze 555.476 Euro. In den nächsten Wochen werden noch weitere Spenden eingehen, sodass erst danach eine abschließende Bilanz gezogen werden kann. Doch bereits nach dem gestrigen Spendenmarathon kann man guten Gewissens behaupten, dass die Südtiroler sich auch heuer wieder sehr großzügig gezeigt haben, freut sich Heiner Feuer.

„Wir mussten einiges umstellen, wollten aber an Bewährtem festhalten“, erklärt Feuer. Die Promiversteigerungen konnten in der bisherigen Form nicht mehr durchgeführt werden. In Zeiten, in denen man Abstand halten soll, ist es nicht angebracht, ein Essen für eine Gruppe oder ein Wochenende bei einem Formel 1-Rennen zu versteigern. Deshalb hat man sich entschlossen Einrichtungen und Organisationen vorzustellen, die oft im Verborgenen eine wichtige Arbeit leisten.

Auch beim Spendenmarathon selbst musste einiges angepasst werden. „Der Hörer hat nichts mitbekommen, aber intern haben wir auf Abstände und Sicherheit großen Wert gelegt, damit sich ja niemand ansteckt“, unterstreicht Martin Pfeifhofer, der die Hotline koordiniert hat.

Von der Hilfsbereitschaft überwältigt

Zudem wurde eine kleinere Zahl an Promis eingeladen. Diese waren von den vielen Anrufern beeindruckt und von der Hilfsbereitschaft überwältigt. Von Landeshauptmann Arno Kompatscher über Diözesanbischof Ivo Muser, die Schauspielerin Deborah Müller, Sternekoch Herbert Hintner, Radiodoktor Christian Thuile, den Musikern Max von Milland und DJ Maexx, die verletzte Skirennläuferin Nicole Delago, den Bergsteiger Simon Gietl und viele andere, haben sich ans Telefon gesetzt. Die Summe am Ende des Abends kann sich wirklich sehen lassen. „Mit diesem Geld können wir wieder vielen Menschen helfen. Geld, das wir gut brauchen, denn vor allem wegen Corona ist die Zahl der Bedürftigen stark angestiegen“, versichert Leopold Kager, Vizepräsident von „Südtirol hilft“.

Letzter Höhepunkt heuer wird am 28. Dezember die Verlosung der zehn Urlaubswochen in den Belivta Leading Wellnesshotels Südtirols im Rahmen der Südtirol hilft-Lotterie auf „Südtirol 1“ und „Radio Tirol“ sein. Gespendet werden kann aber auch weiterhin. Es können direkte Einzahlungen auf eines der Bankkonten von „Südtirol hilft“ getätigt werden, aber auch über Kreditkarte sind Spenden möglich. Alle Informationen dazu finden Interessierte auf der Homepage www.suedtirolhilft.org.

stol