Der Pisa-Test findet alle 3 Jahre statt, 2018 gab es die bislang 7. PISA-Ausgabe. Auch dieses Mal wurde der Test computerbasiert durchgeführt, lediglich der Elternfragebogen wurde noch in Papierform ausgefüllt. <BR /><BR />Für die Teilnahme wurden auf staatlicher Ebene 667 Schulen ausgewählt, davon ca. 40 in Südtirol. Erstmals wurden die Erhebungen nicht mehr vom Koordinator an der Schule, sondern von einer eigens dafür beauftragten, externen Person durchgeführt.<BR /><BR /> Während im Jahr 2015 die Naturwissenschaften im Fokus standen, war es dieses Mal das Lesen.<BR /><BR /><b>Die Ergebnisse</b><BR /><BR />Auf ganzstaatlicher Ebene liegen die Ergebnisse in Naturwissenschaften und Lesen unter dem OECD-Schnitt, in Mathematik liegen Italiens Schüler im Mittelfeld. Insgesamt haben sich die Leistungen seit 2012 in Lesen und Naturwissenschaften verschlechtert, in Mathematik sind sie hingegen stabil geblieben. Der stärkste Leistungsverlust ist im Bereich der Naturwissenschaften zu verzeichnen.<BR /><BR /><b>Südtirol liegt in 2 Fächern über staatlichen Durchschnitt</b><BR /><BR />Südtirol liegt, ebenso wie das Trentino, im Bereich Lesen über dem italienischen Durchschnitt und liegt gleichauf mit Deutschland und Slowenien.<BR /><BR />Auch in Mathematik schnitten Bozen und Trient besser ab als das restliche Italien. Und nicht nur das: Hier erzielten die Schüler ähnlich gute Ergebnisse wie die in diesem Bereich besten europäischen Länder, also Estland, Niederlande, Polen und Schweiz.<BR /><BR />Die genauen Ergebnisse für Südtirol werden am Mittwoch vorgestellt.<BR />