Donnerstag, 09. Dezember 2021

So impft Südtirol

Am heutigen Freitag geht's los: Die Massenimpfungen in Südtirol beginnen. Rund 170 Impflinien und 100.000 Impfdosen stehen an diesen 3 Tagen landesweit zur Verfügung.

Am morgigen Freitag startet das Impfwochenende von „Südtirol impft“.
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Am morgigen Freitag startet das Impfwochenende von „Südtirol impft“. - Foto: © APA/dpa / Sven Hoppe
Beginnen wird der Impfmarathon bereits am heutigen Freitag in den teilnehmenden Apotheken des Landes. Am Samstag und Sonntag öffnen dann die rund 40 Impfzentren ihre Tore. Die Impfzentren sind 12 Stunden ununterbrochen geöffnet, und zwar an beiden Tagen von 8 bis 20 Uhr. Grundsätzlich wird an den Vormittagen auf Vormerkung geimpft, an den Nachmittagen ab 14 Uhr gilt freier Zugang.




Allerdings gibt es einigen Ausnahmen: An der der Freien Universität Bozen und im Impfzentrum im Landeskrankenhaus Bozen wird nur mit Vormerkung geimpft. Im Impfzentrum in der Messe Bozen gilt nur am Samstag ab 14 Uhr freier Zugang. Am Sonntag erfolgen die Impfungen nur nach erfolgter Vormerkung.

Als Impfstoff kommt sowohl bei Erst-Impfungen als auch bei Booster-Impfungen jener von Moderna zum Einsatz. Dies hat mehrere Gründe. Zum einen ist die Immunantwort des Körpers, die eine Auffrischimpfung mit Moderna generiert, nachdem vorher ein abgeschlossener Impfzyklus mit einem anderen Impfstoff erfolgt war, besonders stark.

Die Erfahrungen aus Länder wie Israel und Singapur weisen darauf hin, dass eine derartige Kreuzimpfung effizienter ist als eine erneute Impfung mit dem vorher erhaltenen Impfstoff. Zum anderen ist der Impfstoff von Moderna stabiler als andere Coronaschutz-Imfpstoffe. Diese Tatsache erleichtert die Handhabung und Logistik bei einer derart umfangreichen Impfaktion wie am kommenden Wochenende ungemein.

All jene, die bereits vor Bekanntgabe der Impfaktion „Südtirol impft“ einen Impftermin mit Pfizer vorgemerkt haben, erhalten den vorgemerkten Impfstoff. Bei den freien Zugängen am Samstag und Sonntag kommt nur das Vakzine von Moderna zum Einsatz.

Boostern gegen Omikron

Wie wichtig eine Auffrischimpfung nach einem vor 5 Monaten abgeschlossenen Impfzyklus ist, zeigen erste Studienergebnisse zur neu aufgetauchten Omikron-Variante des Coronavirus. Erste Laborstudien zeigen, dass nach einer Booster-Impfung der Schutz gegen Omikron um ein Vielfaches höher ist als nach einer Zweifachimpfung.


stol