Donnerstag, 18. März 2021

Südtirol ist nicht mehr „dunkelrot“: EU-Ampeln schalten auf Rot

Lange Zeit wurde Südtirol von der EU als „dunkelrote“ Zone eingestuft. Nun schalten die Ampeln auf Rot.

So sieht die EU-Karte zur Corona-Lage aus.
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So sieht die EU-Karte zur Corona-Lage aus. - Foto: © ECDC
Noch vergangene Woche wurde Südtirol vom „European Centre for Disease Prevention and Control“ (ECDC) als „dunkelrot“ eingestuft. Wie die am Donnerstag aktualisierte Karte zeigt, konnte sich Südtirol nun „verbessern“ und wird zur roten Zone.

Dunkelrot in Italien sind hingegen das Trentino, die Lombardei, der Piemont, Friaul Julisch Venetien, die Emilia Romagna, die Marken und Kampanien. Sardinien wird als gelb eingestuft. Alle anderen Regionen im Stiefelstaat gelten genauso wie Südtirol als rot.

Als rot werden von der EU jene Regionen eingestuft, die eine 14-Tages-Inzidenz zwischen 50 und 150 und eine Positivitätsrate bei den Tests von über 4 Prozent aufweisen, sowie jene Regionen, die eine 14-Tages-Inzidenz von 150 bis 500 aufweisen. Die Zahlen beziehen sich dabei auf den Zeitraum von 2 Wochen – und zwar auf die Kalenderwochen 9 und 10 (01. März bis 14. März).

Als „dunkelrot“ werden von der EU solche Gebiete gekennzeichnet, in welchen das Virus sehr stark verbreitet ist – mit mehr als 500 aktuell Positiven je 100.000 Personen. Die 2-Wochen-Inzidenz liegt somit über 500.

Während die Inzidenzwerte üblicherweise eine Woche umfassen, geht das „European Centre for Disease Prevention and Control“ (ECDC) mit der 14-Tages-Inzidenz einen eigenen Weg.



stol

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