Samstag, 04. März 2017

Südtirol: Lawinengefahr teils erheblich, teils groß

Die Lawinengefahr liegt laut aktuellem Lawinenlagebericht im Großteil des Landes auf der Stufe 3, am zentralen Alpenhauptkamm herrscht Lawinengefahr der Stufe 4.

Die Lawinengefahr liegt laut aktuellem Lawinenlagebericht im Großteil des Landes auf der Stufe 3, am zentralen Alpenhauptkamm herrscht Lawinengefahr der Stufe 4.
Badge Local
Die Lawinengefahr liegt laut aktuellem Lawinenlagebericht im Großteil des Landes auf der Stufe 3, am zentralen Alpenhauptkamm herrscht Lawinengefahr der Stufe 4. - Foto: © APA

Grund dafür ist der sehr störungsanfällige Triebschnee, der auf einer lockeren Altschneeoberfläche zu liegen kommt.

Speziell aus Windschattenhängen sind weiterhin spontane Lawinen zu erwarten, vereinzelt können sie auch exponierte Infrastrukturen erreichen. Die Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu. Aufgrund des Altschneeproblems können Lawinen Teile der Altschneedecke mitreißen und größere Dimension erreichen, auch

Fernauslösungen sind weiter möglich. Touren erfordern eine sehr defensive Routenwahl, das Anlegen einer sicheren Spur ist aufgrund der wechselnden Sichtbedingungen zum Teil schwierig.

In der Nacht auf Sonntag klingt der Schneefall weitestgehend ab, im Südstau vom Ultental bis zum Brenner lässt der Schneefall erst im Laufe des Sonntags nach.

Rund ums Timmelsjoch wird der meiste Neuschnee erwartet. Die Informationen der vergangenen Tage bestätigen die heikle Lawinensituation, die sich mit dem Schneefall und dem teils stürmischen Süd-Südwestwind wieder zugespitzt hat.

Der Windeinfluss auf die Schneedecke ist offensichtlich, Grate sind weitestgehend abgeblasen, im Windschatten lagert störungsanfälliger Triebschnee.

Aufgrund der tiefen Temperaturen bleiben diese Triebschneepakete spröde.

stol

stol