Dienstag, 31. März 2020

Südtirol: Null-Ansteckungs-Rate bis 6. April?

In der Zeitspanne vom 6. April bis 5. Mai könnte in Italien die Null-Ansteckungs-Rate erreicht werden. Dies geht aus einer Berechnung statistischer Daten hervor, die vom Institut für Wirtschaft und Finanzen Einaudi (EIEF) in Rom veröffentlicht wurden und auf Daten des italienischen Zivilschutzes fußen.

Für Südtirol wird derzeit eine Null-Ansteckungs-Rate bis 6. April prognostiziert. Diese kann – wenn überhaupt – nur erreicht werden, wenn die Maßnahmen weiterhin streng eingehalten werden.
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Für Südtirol wird derzeit eine Null-Ansteckungs-Rate bis 6. April prognostiziert. Diese kann – wenn überhaupt – nur erreicht werden, wenn die Maßnahmen weiterhin streng eingehalten werden. - Foto: © shutterstock
Auf Grundlage der Daten vom 29. März gehen zudem Schätzungen hervor, wann die Null-Ansteckung, also jener Tag, an dem mittels Test keine Neuinfizierungen mehr verzeichnet werden, in den verschiedenen Regionen erfolgen könnte.

Trentino-Südtirol scheint dabei an erster Stelle auf. Hier könnte es bereits am 6. April soweit sein, während am 7. April Ligurien, Umbrien und die Basilikata folgen dürften.



Für die Marken, Molise und Sardinien liegen derzeit nicht genügend Daten vor, weshalb sie von der Studie noch nicht erfasst wurden.

Wie Franco Peracchi, Verfasser der Studie, präzisiert, seien die Daten mit Vorbehalt zu betrachten.

So müsse davon ausgegangen werden, dass die Zahl der tatsächlich Infizierten höher liege als die offiziellen, auf denen die Studie basiert und die lediglich die positiv getesteten Personen berücksichtigt.

Dennoch seien es Zahlen, die sowohl der Bevölkerung als auch dem Staat und der Industrie als Anhaltspunkt dienen könnten, so Peracchi gegenüber dem Corriere della Sera.

Sicher ist: Nur, wenn weiterhin alle Maßnahmen und Hygienevorschriften befolgt werden, ist ein baldiges Ende der Coronakrise absehbar.

Alle Artikel sowie die Übersichtskarten der Lage in Südtirol, in Italien und weltweit mit allen aktuellen Zahlen in Sachen Coronavirus finden Sie hier.

ansa/liz

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