Freitag, 10. Februar 2017

Südtirol-Pass jährlich 53,3 Millionen Mal entwertet

2012, also vor genau fünf Jahren wurde der Südtirol-Pass eingeführt, seitdem wurde der elektronische Fahrschein 189.435 Mal beantragt. „Davon 9537 Mal allein im Jahr 2016", zieht Landerat Florian Mussner Bilanz.

Fünf Jahre gibt es mittlerweile den Südtirol-Pass - und er wird regelmäßig genutzt.
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Fünf Jahre gibt es mittlerweile den Südtirol-Pass - und er wird regelmäßig genutzt. - Foto: © D

53,3 Millionen Entwertungen im Jahr, durchschnittlich 146.000 Entwertungen pro Tag und mehr als 9500 neue Südtirol Pass-Nutzer allein 2016 – so sieht die Bilanz für den Südtirol Pass, den elektronischen Fahrschein für den öffentlichen Personennahverkehr Südtirols aus.

„Seit seiner Einführung im Februar 2012 wurde der Südtirol Pass insgesamt 189.435 mal beantragt - derzeit scheinen 134.872 Südtirol Pässe als aktiv genutzt auf, davon etwa ein Drittel zum ermäßigten Familientarif“, freut sich Mobilitätslandesrat Florian Mussner.

Überdies sind laut Mussner 7442 Personen im Besitz des Südtirol Pass „free“ für Menschen mit Beeinträchtigung. Insgesamt 78.700 Schüler, Studierende und Lehrlinge haben derzeit ein Abo+; der Südtirol Pass 65+ wird von 47.206 Personen genutzt.

„Mit neuen Projekten wollen wir das Angebot jetzt weiter optimieren, eine leistungsstarke, effiziente und gut vernetzte öffentliche Mobilität in allen Landesteilen gewährleisten und neue Nutzergruppen dazu gewinnen“, unterstreicht Mussner.

Stetiger Zuwachs an Entwertungen

Auch wenn der obere Teil der Pustertaler Bahnlinie im Juni und Juli aufgrund von Infrastrukturarbeiten gesperrt war und das derzeitige Bus- und Bahnangebot, speziell zu den Hauptverkehrszeiten, vielerorts eine Kapazitätsgrenze erreicht hat, gab es trotzdem einen Zuwachs an Entwertungen. 

Der weitaus größte Anteil an Fahrgästen entfällt nach wie vor auf die öffentlichen Busse, auf denen insgesamt 41,8 Millionen Entwertungen registriert wurden. Auf den Zugbahnhöfen scheinen wie im Jahr zuvor 9,8 Millionen Entwertungen auf.

Den größten prozentuellen Zuwachs (plus 10,3 Prozent) verzeichneten die Seilbahnen des Verkehrsverbundes inklusive Mendelbahn und Rittner Schmalspurbahn, auf denen insgesamt 1,7 Millionen Fahrgäste registriert wurden.

LPA/stol 

stol