Gegründet wurde „Südtirol hilft“ von Caritas, Bäuerlichem Notstandsfonds (BNF), Krebshilfe, Südtirol 1 und Radio Tirol in Zusammenarbeit mit dem Medienhaus Athesia. <BR /><BR />17 Hilfsorganisationen wissen um die Not im eigenen Land, berichtete gestern Südtirol hilft-Präsident Heiner Feuer bei der Vorstellung der Hilfsaktion. „Sie sehen draußen, wo es Hilfe braucht“, meinte Leopold Kager (BNF). „Mit Geld verteilen ist es oft nicht getan. Oft ist eine längere Begleitung nötig – dazu braucht es Hilfsorganisationen als Partner.“<BR /><BR />Landeshauptmann Arno Kompatscher wies darauf hin, dass diese Hilfsaktion auch in einem wohlhabenden Land wie Südtirol absolut notwendig ist: „Wir haben zwar ein sehr weit reichendes soziales Netz – öffentliche Leistungen für Menschen, die Unterstützung brauchen in allen Bereichen – und die schöne Bestätigung der europäischen Statistik, dass wir die Region mit der geringsten Armutsgefährdung überhaupt sind. Trotzdem haben nicht wenige Bürger in Südtirol ein Problem.“ <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1237971_image" /></div> <BR /><BR />Und auch wenn man dann helfen wolle, so passen dann gar einige Fälle „nicht in das gesetzliche Raster“. Da habe man dann keine gesetzliche Grundlage für die Hilfe. Da brauche es dann „Südtirol hilft“ und die Hilfsorganisationen insgesamt in Südtirol. <BR /><BR />Caritas-Direktorin Beatrix Mairhofer betonte, dass „Südtirol hilft“ es zwar ermögliche, schnell und unbürokratisch zu helfen, das bedeute aber nicht, dass man auf einfache Nachfrage Geld verteile. „Wir als Caritas überprüfen jeden Fall einzeln – die finanzielle und die persönliche Situation jedes Hilfe suchenden Menschen – im Netzwerk mit anderen und mit der öffentlichen Hand.“<h3> Spannende und unvergessliche Momente mit Prominenten</h3>Auch heuer stellen sich wieder Prominente in den Dienst der guten Sache und bieten etwas Besonderes an, das es so nicht zu kaufen gibt: Ski-Ass Alex Vinatzer ist wieder mit dabei. Er lädt sechs Personen samt Begleitung ein zu einem ganz besonderen Tag mit ihm ein. Man kann den ganzen Tag Ski fahren, bei ihm übernachten – im Hotel seiner Familie, kündigt Südtirol hilft-Präsident Heiner Feuer an. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1237974_image" /></div> <BR /><BR />Die bekannte Kochbuchautorin, Influencerin und Kabarettistin Barbara Prantl lädt zwölf Personen zu einem exklusiven Abend in ihre Hofküche ein. Ihr Vater – der Kabarettist Dietmar Prantl – wird dabei eine humorvolle Einlage bieten.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1237977_image" /></div> <BR /><BR />Mit dabei ist auch heuer wieder der FC Südtirol. Diesmal wird der Besuch eines Auswärtsspiels des FCS in Bari angeboten – Mitte Februar – mit Blick hinter die Kulissen, kündigt Geschäftsführer Dietmar Pfeifer an. Mit einem Charterflug geht es für die sechs Ersteigerer dieses Angebots in die apulische Hauptstadt, wo das Serie-B-Spiel des FCS im legendären San Nicola-Stadion mitverfolgt werden kann. Das Stadion ist das drittgrößte Stadion Italiens mit 60.000 Sitzplätzen und wird auch „Raumschiff“ genannt. Der technische Direktor Hannes Fink wird alles erklären, was rund um die Mannschaft passiert. <BR /><BR />Günther Steiner bietet hingegen einen exklusiven Besuch bei einem Motorradrennen der Serie MotoGP an – für insgesamt sechs Ersteigerer. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1237980_image" /></div> <BR /><BR />Der Kabarettist Manfred Zöschg („Luis aus Südtirol“) startet nächstes Jahr seine Abschiedstour „Pfiat'i“. Der allerletzte Auftritt wird für „Südtirol hilft“ versteigert. Privatpersonen oder Unternehmen können diese Einlage für eine Weihnachtsfeier, eine Familienfeier oder sonst ein Event ersteigern.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1237983_image" /></div> <h3> Drei Fragen an Präsident Heiner Feuer</h3><b>STOL: Wie steht es um die Spendenbereitschaft der Südtiroler?</b><BR />Heiner Feuer: Die Spendenbereitschaft hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Die Spendenmöglichkeit ist aber bei dem ein oder anderen etwas kleiner geworden. Man merkt: Alle müssen den Gürtel etwas enger schnallen und das deckt sich auch mit dem, was die Leute sagen. Die Bürger brauchen mehr Geld und tun sich beim Spenden nicht so leicht.<BR /><BR /><b>STOL: Kann das Spendenniveau gehalten werden?</b><BR />Feuer: Ich hoffe es, es finden sehr viele Aktionen statt, deshalb bin ich zuversichtlich.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1237986_image" /></div> <BR /><BR /><b>STOL: Was ist Ihnen bei den Härtefällen aufgefallen?</b><BR />Feuer: Dass es in Familien oft nicht nur zu einem Schicksalsschlag kommt, sondern sogar zu einer Häufung von mehreren Schicksalschlägen. Und dann melden sich meist nicht die Betroffenen selbst bei den Hilfsorganisationen, sondern Verwandte, Nachbarn oder Freunde. Viele denken: Das werde ich schon schaffen, dabei haben sie längst schon Hilfe nötig. <BR /><BR />(hof)/<Rechte_Alle_Rechte_vorbehalten></Rechte_Alle_Rechte_vorbehalten>