<Frage></Frage>Im Jahr 2024 waren es noch 1,51 Kinder pro Frau, im Jahr 2023 lag die Geburtenrate bei 1,6 Kindern pro Frau. Das liegt deutlich über dem italienweiten Durchschnitt von 1,18 Kindern pro Frau, wie das Statistikamt ISTAT am Dienstag berichtete. Auch das Trentino positioniert sich mit 1,27 Kindern pro Frau in den ersten sieben Monaten dieses Jahres über dem italienischen Durchschnitt.<BR /><BR />Die Zahl der Geburten sinkt in Italien weiter. Im Jahr 2024 wurden 369.944 Geburten verzeichnet - ein Rückgang von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vorläufige Daten für den Zeitraum Jänner bis Juli 2025 zeigen einen weiteren rückläufigen Trend: Es wurden rund 13.000 Geburten weniger registriert als im gleichen Zeitraum 2024, was einem Rückgang von 6,3 Prozent entspricht. Die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau hat damit einen historischen Tiefstand erreicht: Im Jahr 2024 lag sie bei 1,18 - ein Rückgang im Vergleich zu 2023 (1,20). Die vorläufige Schätzung für die ersten sieben Monate des Jahres 2025 weist eine Geburtenrate von 1,13 auf, teilte ISTAT mit.<h3> Beliebteste Namen</h3>Noah ist 2025 der von Südtiroler Eltern am häufigsten gewählte Bubenname. Bei den Mädchen bevorzugten Südtiroler Eltern den Namen Emma. Der beliebteste Bubenname auf italienischer Ebene bleibt weiterhin Leonardo, der seine Spitzenposition, die er seit 2018 innehat, behauptet. Auf dem zweiten Platz folgt unverändert Edoardo. Ebenfalls stabil bleibt Tommaso auf dem dritten Platz, während Francesco, der bereits im Vorjahr das Podium verlassen hatte, zwei weitere Plätze verliert und nun auf Platz sechs liegt. Bei den Mädchennamen hat sich gegenüber 2023 nichts geändert: Nach wie vor liegt Sofia auf Platz eins, gefolgt von Aurora auf Platz zwei, Ginevra auf Platz drei sowie Vittoria und Giulia auf den Plätzen vier und fünf.<BR /><BR />49 Prozent aller im Jahr 2025 in Südtirol geborenen Kinder haben Eltern, die nicht miteinander verheiratet sind. Damit zählt Südtirol zu den Provinzen mit der höchsten Quote an Kindern, deren Eltern nicht verheiratet sind. Italienweit liegt dieser Prozentsatz bei 36,9 Prozent. Der Anteil der außerhalb der Ehe geborenen Kinder ist bei Eltern, die beide italienischer Herkunft sind, am höchsten. <BR /><BR />Die Mütter werden in Italien immer älter. Bei der Geburt ihres ersten Kindes waren sie im Jahr 2024 im Schnitt 32,6 Jahre alt - das sind über drei Jahre mehr als 1995. Damals lag das Durchschnittsalter bei der Geburt des ersten Kindes noch unter 30 Jahren (28,1 Jahre).<BR />Im Jahr 2024 wurden 6,7 Prozent der Neugeborenen mit einem Doppelnamen - also dem Nachnamen des Vaters und der Mutter - registriert. Das entspricht einem Anstieg um 4,3 Prozentpunkte gegenüber dem Jahr 2020. <BR /><BR />Obwohl in allen Regionen ein Zuwachs zu verzeichnen ist, bleibt das Phänomen vor allem in Nord- und Mittelitalien besonders ausgeprägt: Dort lag der Anteil der Kinder mit Doppelnamen bei 8,6 Prozent, während er im Süden 6,4 Prozent betrug.