Laut Schilderungen wurde den Freiheitskämpfern Grauenhaftes angetan. An Lippen und Genitalien ausgedrückte Zigaretten, tagelanges Stehen mit ausgestreckten Armen, Faustschläge und Fußtritte am ganzen Körper, tagelanger Entzug von Essen, Trinken und Schlaf, Folter mit Zangen und Riemen, Einflößen von Salzwasser und Fäkalien in den Mund, Elektroschocks und auch Streckfolter. Die Misshandlungen seien mit ausdrücklicher Billigung der italienischen Behörden erfolgt, schreibt die Süd-Tiroler Freiheit in der Aussendung.<BR /><BR /><b>Online-Kampagne zu Gedenken der Opfer</b><BR /><BR />Um an diese schrecklichen Taten zu erinnern, startet die Süd-Tiroler Freiheit eine Online-Kampagne. Dabei werden einige Briefe auf der Webseite der Bewegung veröffentlicht, in denen die Opfer ihre Misshandlungen auf eindrückliche Weise schilderten. Außerdem wird vor einigen Gebäuden, in denen damals gefoltert wurde, für einige Tage eine Installation aufgestellt. Ein blutverschmiertes Hemd und eine Erklärtafel sollen an die damaligen Ereignisse erinnern, da damals vielen Frauen die zerfetzte und blutige Kleidung ihrer Männer nach Hause geschickt wurde.