Montag, 13. Juni 2016

Südtirol will verstärkt auf Elekromobilität setzen

Elektromobilität wird in Südtirol immer mehr zum Thema. Zahlreiche Probierfreudige haben sich beim ersten E-Drive Day am Wochenende im Safety Park in Pfatten mit Elektromobilität vertraut gemacht.

Viele Probierfreudige beim ersten E-Drive Day in Pfatten (FOTO: LPA/Margit Perathoner)
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Viele Probierfreudige beim ersten E-Drive Day in Pfatten (FOTO: LPA/Margit Perathoner)

Das Programm rund um Elektromobilität, das im Safety Park in Pfatten und im Wasserstoffzentrum Bozen beim ersten E-Drive Day geboten wurde, hat für das trübe Wetter am Samstag mehr als entschädigt.

So standen zahlreiche Elektroautos, E-Mountainbikes und E-Fatbikes, E-Motorräder und E-Scooter zur Verfügung, die kostenlos ausprobiert werden konnten. Zahlreiche Besucher nutzten auch die Möglichkeit, im Rahmen von Führungen das Wasserstoffzentrum zu besichtigen. Hier standen außerdem Wasserstoffautos und Wasserstoffräder zum Probieren bereit.

Landesrat Mussner: Elektromobilität zentrales Thema für Südtirol

„Die Elektromobilität ist ein zentrales Thema für unser Land - die Landeregierung hat sich vorgenommen, Südtirol bis 2030 zu einer Modellregion für nachhaltige alpine Mobilität zu entwickeln“, meint Landesrat Florian Mussner, der sich beim E-Drive Day selbst von den innovativen Möglichkeiten der Mobilität überzeugte.

„Dazu gehört der weitere Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, der Radmobilität, der intermodalen Mobilität und nicht zuletzt der Ausbau der Elektromobilität“, unterstrich der Landesrat. Letztere solle, so Mussner, durch den Ankauf von Elektrofahrzeugen für die öffentlichen Flotten, den Ausbau der Ladeinfrastruktur oder Sensibilisierungsveranstaltungen wie den E-Drive Day gestärkt werden.

„Es ist uns ein großes Anliegen, auf die Elektromobilität als Mobilität der Zukunft aufmerksam zu machen. Der erste E-Drive Day war deshalb ein großer Erfolg, konnten sich die Teilnehmer doch selbst von den zahlreichen Möglichkeiten dieser innovativen Art der Mobilität überzeugen“,  betont Harald Reiterer, Koordinator der Green Mobility bei der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA).

lpa/stol

stol