Donnerstag, 02. März 2017

Südtiroler Adler auf Kennzeichen: Zuerst Strafe, dann Essen

Auf unkonventionelle Art hat die Volksanwaltschaft einen Fall gelöst, der sich im Sommer am Gardasee zugetragen hat.

Auf unkonventionelle Art hat die Volksanwaltschaft einen Fall gelöst, der sich im Sommer am Gardasee zugetragen hat.
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Auf unkonventionelle Art hat die Volksanwaltschaft einen Fall gelöst, der sich im Sommer am Gardasee zugetragen hat. - Foto: © shutterstock

Ein Eisacktaler war auf einem Ausflug an den Gardasee unterwegs, als er von der Gemeindepolizei angehalten und gestraft wurde: Der Hintergrund: Auf seinem Kennzeichen prangte ein Südtirol-Wappen und das entspreche nicht der Straßenverkehrsordnung. Er zahlte 40 Euro.

„Hier hat es ihn wohl nicht losgelassen. Im November hat er sich an uns gewandt“, sagte Volksanwältin Gabriele Morandell dem Tagblatt "Dolomiten". Das Amt für Motorisierung und die Volksanwaltschaft recherchierten. Das Resultat: Das Wappen ist erlaubt.

In der Gemeinde habe man den Fehler recht schnell eingesehen. Weil die Strafe sofort bezahlt wurde, konnte das Geld auf dem Verwaltungsweg aber nicht rückerstattet werden - der Bürgermeister will den Eisacktaler aber auf ein Mittagessen einladen.

D/uli

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol