Bei einer routinemäßigen Kontrolle hat die Stadtpolizei von Trient am vergangenen Samstag im Norden von Trient zwei in der Türkei zugelassene Sattelzüge gestoppt. Dabei wurden erhebliche Unregelmäßigkeiten sowohl bei den Transportpapieren als auch bei den Genehmigungen der Fahrer festgestellt, wie die italienische Tageszeitung „l'Adige“ berichtet.<BR /><BR />Die beiden Lastwagen waren mit einer großen Menge Äpfel aus Südtirol unterwegs nach Syrien. Allerdings konnten die Fahrer keine gültige Genehmigung für diese internationale Strecke vorweisen. Stattdessen legten sie eine Lizenz von Italien in die Türkei vor, die für Transporte nach Syrien nicht gültig ist. Der Transport wurde daher von den Beamten als illegal eingestuft.<BR /><BR />Gegen beide Fahrzeuge, die auf dieselbe türkische Spedition zugelassen sind, wurde eine Verwaltungsstrafe in Höhe von jeweils 4.130 Euro verhängt. Zudem ordneten die Behörden eine dreimonatige Stilllegung der Lkw in Italien an.<BR /><BR />Im Zuge weiterer Kontrollen stellte sich außerdem heraus, dass bei einem der Fahrzeuge der digitale Tachograf manipuliert worden sein soll, um die Vorschriften zu Lenk- und Ruhezeiten zu umgehen. Für den Fahrer hatte dies zusätzliche Konsequenzen: Sein Führerschein wurde für 15 Tage eingezogen, außerdem musste er eine weitere Geldstrafe von 1.733 Euro bezahlen.