Auch heuer stützte sich die Gruppe um Präsident Arthur Scheidle in ihrer Fortbewegung ausschließlich auf öffentliche Verkehrsmittel: mit der Bahn von und nach Wien, mit dem Schiff auf der Donau nach Bratislava, mit der Lokalbahn, der Metro und den öffentlichen Bussen im Raum Wien. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in den Innenstädten der beiden Donaumetropolen konnten per pedes erwandert werden. <BR /><BR />Neben den vielen historischen Gebäuden, Kirchen, Museen und Parkanlagen war die Besichtigung des Stiftes Heiligenkreuz im Wienerwald ein Schwerpunkt im Reiseprogramm. Das 1133 gegründete Zisterzienserkloster, das in Säben die Pilgerseelsorge übernommen hat, ist eines der bedeutendsten und lebendigsten Österreichs. Der Konvent umfasst ungefähr 100 Mönche, die in den verschiedensten Bereichen – pastorale Dienste, Bildung, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Weinbau, Tourismus, Energie, Immobilienverwaltung – tätig sind. Es werden 23 Pfarren betreut, an der hauseigenen Hochschule studieren um die 300 Studenten, von denen sich die meisten für das Priestertum entscheiden. <BR /><BR />Die Südtiroler Gäste konnten nach der Führung durch die Stiftskirche, die Sakristei, den Kreuzgang und den Kapitelsaal am lateinisch gesungenen Chorgebet der Patres teilnehmen und das Mittagessen im an das Stift angeschlossenen Klostergasthaus einnehmen. Die Reisegruppe kehrte mit vielen schönen Eindrücken in die Heimat zurück.