Wie der stellvertretende Polizeichef des Distrikts Dolakha, Gyan Kumar Mahato, gegenüber „The Himalayan Times“ mitteilte, ereignete sich das fatale Unglück am Montagvormittag gegen 10.30 Uhr am Yalung Ri (5.647 m) im Osten Nepals. Eine Lawine erfasste eine Gruppe von Bergsteigern, die gerade zum Gipfel aufsteigen wollte. Dabei kamen sieben Menschen ums Leben – fünf ausländische Alpinisten und zwei nepalesische Bergführer.<BR /><BR />Unter den Opfern sollen sich neben dem jungen Mann, bei dem es sich um einen Südtiroler handeln soll, auch der in Innsbruck lebende Italiener Paolo Cocco, Marco Di Marcello aus Italien, der Deutsche Jakob Schreiber, der Franzose Christian André Manfredi sowie die nepalesischen Bergführer Padam Tamang und Mere Karki befinden.<BR /><h3> 5 Bergsteiger gerettet</h3>Fünf weitere Bergsteiger – drei Nepalesen und zwei Franzosen – wurden verletzt und am Dienstagmorgen per Hubschrauber nach Kathmandu geflogen. Bei den Geretteten handelt es sich um die Nepalesen Nima Gyalzen Sherpa (Dreamers Destination), Lakpa Tamang und Sun Bahadur Gurung (Yatri Treks) sowie um die Französinnen Isabelle Solange Thaon und Didier Arman Berton.<BR /><BR />Der Yalung Ri liegt in einem Rolwaling Himal genannten Abschnitt des Himalaya und gilt als vergleichsweise anfängerfreundliches Ziel für Bergsteiger.<h3> Zweite Lawine tötet zwei weitere italienische Alpinisten</h3>Unterdessen wurden bei einem separaten Vorfall in der Manaslu-Region zwei vermisste italienische Bergsteiger, Stefano Farronato und Alessandro Caputo, tot in ihrem Zelt im Lager I des Panbari Himal (6.887 m) gefunden.<BR />Das Duo war seit dem 28. Oktober vermisst, nachdem es durch heftige Schneefälle eingeschlossen worden war.<BR /><BR />Ihre Leichen wurden am Dienstag auf einer Höhe von 5.242 Metern von einem Rettungsteam unter der Leitung der IFMGA-Bergführer Narendra Shahi und Pasang Kaji Sherpa entdeckt. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/italienische-alpinisten-tot-im-zelt-gefunden-begraben-unter-3-metern-schnee" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(Wir haben berichtet)</a><BR /><BR /><BR />Die Behörden warnen derzeit vor erhöhter Lawinengefahr in mehreren Regionen des Himalaya. Starke Schneefälle und wechselhafte Wetterbedingungen erschweren sowohl Expeditionen als auch Rettungsmaßnahmen erheblich.