Nach dem Aufenthalt in Südtirol im vergangenen Jahr wird die Ausbildung der 20köpfigen Gruppe aus Sherpas und Medizinern vor Ort fortgesetzt, unter den Fittichen der Ausbilder des Bergrettungsdienstes im Alpenverein Südtirol und der Notfallmediziner des EURAC-Instituts für Alpine Notfallmedizin sowie der Internationalen Kommission für Alpines Rettungswesen (IKAR MEDCOM). Ziel ist es, das nepalesische Rettungswesen so weit aufzubauen, dass das welthöchste Bergland vor Ort verunglückte Menschen selbständig versorgen kann. Hermann Brugger vom EURAC-Institut für Alpine Notfallmedizin und Toni Preindl vom Bergrettungsdienst im Alpenverein Südtirol sind für das Ausbildungsprogramm verantwortlich. Das Trainingsprogramm, das vom 25. Mai bis zum 4. Juni in einem Ausbildungszentrum und im Nationalpark von Kathmandu abgehalten wird, umfasst eine Mischung aus alpiner Rettungstechnik und notfallmedizinischer Ausbildung in Theorie und Praxis. Die technische Ausbildung und die rettungsmedizinische Grundausbildung wird vom Bergrettungsdienst im Alpenverein Südtirol betreut, der notfallmedizinische Teil vom EURAC-Institut für Alpine Notfallmedizin. Die Autonome Provinz Südtirol finanziert das Projekt im Rahmen des Entwicklungsprojekts „Bergrettung in Nepal“.