„Wenn wir wirtschaftliche Ressourcen bündeln und diese mit Umweltschutz verbinden, können geniale Geschichten daraus entstehen“, sagt die Umweltaktivistin. <BR /><BR /><BR /><BR /><BR />Seit Jahren setzt Magdalena Gschnitzer aus Gasteig sich gemeinsam mit Umweltorganisationen für diese Welt ein. Was sie dabei erlebte, hat sie in einem Wissen besonders gestärkt: „Die Umwelt braucht unsere Hilfe! Nicht in zehn Jahren, oder in fünf. Sondern jetzt!“<BR /><BR />„Als sich vor zweieinhalb Jahren das Unternehmen Sanuslife aus Bozen bei mir mit der Frage gemeldet hatte, ob wir zusammen etwas auf die Beine stellen können, war ich am Anfang sehr zurückhaltend“, erinnert sie sich. Ihre Erfahrungen hatten ihr gelehrt, dass Unternehmen und Umweltschutz leider oft nicht Hand in Hand gehen. „Aber ich habe sehr schnell gemerkt, dass Ewald Rieder, CEO von Sanuslife, wirklich dafür brannte, der Umwelt zu helfen“, so Gschnitzer. Das Unternehmen hatte bereits zuvor jährlich einen Teil des Umsatzes gespendet. Doch das allein schien Rieder nicht mehr ausreichend. Er wollte mehr tun.<BR /><BR />„Unser erstes gemeinsames Projekt war eine wiederverwendbare Wasserflasche. Eines der Umweltthemen, denen ich mich besonders widme, ist die Plastikverschmutzung unserer Welt.“ So entstand die beliebte Wasserflasche „MY WATER BOTTLE“, die nicht nur zur Reduzierung von Plastikmüll beiträgt. Denn pro verkaufte Flasche gehen drei Euro in den sogenannten „Sanusplanet-Pool“. Dieses Geld wird zu 100 Prozent an Umweltorganisationen gespendet. <BR /><BR /><b>Wirtschaft und Umwelt – ein Win-win</b><BR /><BR />Durch diese erste Zusammenarbeit merkten beide – Magdalena Gschnitzer und Ewald Rieder – , dass sie gemeinsam sehr viel mehr erreichen konnten als alleine. Gschnitzer erzählt: „Wenn wir wirtschaftliche Ressourcen bündeln und diese mit Umweltschutz verbinden, können geniale Geschichten daraus entstehen.“ Aus diesem Grund blieb es nicht bei diesem ersten Projekt. „Eine Wasserflasche ändert noch nicht die Welt. Wir wussten, dass dies erst der Anfang war“, erinnert sie sich.<BR /><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="729299_image" /></div> <BR />Als nächstes entstand die Sanus-App: „Der Gedanke dahinter war, allen die Möglichkeit zu bieten, das eigene Unternehmen als Wasserfüllstation auf eben dieser App zu markieren. „Das bietet Sichtbarkeit für die Unternehmen und hilft dabei, Plastikflaschen zu vermeiden“, so die Umweltaktivistin. „Auch öffentliche Brunnen können von allen App-Nutzern markiert werden.“ <BR /><BR />„Ich dachte anfangs an eine Karte rein für Südtirol, auf der alle Brunnen aufscheinen. Doch Ewalds Vision war zum Glück viel größer“, erinnert sie sich schmunzelnd. „Heute kann ich, egal wo ich auf der Welt bin, auf dem Handy nachschauen, ob und wo es in meiner Nähe einen Brunnen gibt oder welche Geschäfte oder Hotels es mir erlauben, meine Flasche mit Trinkwasser zu füllen.“<BR /><BR /><b>Der „Green Voucher“</b><BR /><BR />Doch auch auf diesen Lorbeeren ruhten sich die beiden nicht aus. Was es jetzt noch brauchte, war eine Idee, die die Welt wirklich verändern könnte. Und diese Idee ließ nicht lange auf sich warten: es entstand die „Sanusplanet Foundation“. <BR /><BR />Die „Sanusplanet Foundation“ wurde im September 2021 mit dem Ziel gegründet, weltweiten Organisationen, die sich für den Erhalt der Natur, den Schutz der Tierwelt und für Menschenrechte einsetzen, finanzielle Unterstützung zu bieten. Spendenprojekte und der Sanusplanet-Podcast mit den interessantesten Umweltaktivisten und Gründerinnen von Organisationen, sind nur zwei der Gebiete, denen sich die Foundation widmet. Besonderes Augenmerkt gilt es aktuell allerdings auf das Projekt „Sanuspay“ zu legen.<BR /><BR />„Sanuslife ist ein Unternehmen im Empfehlungsmarketing und hat vor einigen Jahren mit der Entwicklung des „Green Vouchers“, dem sogenannten Sanuscoin begonnen“, erklärt Magdalena Gschnitzer. <h3> Doch was genau ist dieser Sanuscoin?</h3><div class="img-embed"><embed id="729302_image" /></div> <BR />Kryptowährungen wie etwa der Bitcoin sind heute keine unbekannte Alternative zu staatlichen Währungen mehr. Beim Sanuscoin handelt es sich um eine digitale Währung, die für ihre Sicherheit auf der sogenannten Bitcoin Blockchain gespeichert wurde. <BR /><BR />„Das Problem mit Kryptowährungen wie dem Bitcoin ist allerdings, dass sie bis jetzt hauptsächlich fürs Trading oder als Geldanlage genutzt wurden. Wenn man mit einer solchen Währung irgendwo bezahlen will, dauert es meist sehr lange, bis das Geld ankommt“, erklärt die Umweltaktivistin. „Zugleich benötigt die Bitcoin Blockchain sehr viel Energie, das ist nicht unbedingt so umweltschonend.“<BR /><BR />Für beide Themen bietet der Sanuscoin eine Lösung: „In den Bars, Geschäften und Unternehmen weltweit, die den Sanuscoin akzeptieren, kann man ganz leicht per Handy über die dazugehörige App bezahlen und die Sanuscoins kommen innerhalb Sekunden an. Solange der Sanuscoin über die App verwendet wird, wofür er hauptsächlich konzipiert wurde, ist der Energieaufwand ähnlich wie beim Versenden einer E-Mail, also sehr gering.“ <BR /><BR /><b>„Zu 100 Prozent“</b><BR /><BR />Doch nicht nur in diesem Bereich ist dieses Projekt eines der innovativsten überhaupt: „Bei der Bezahlung mit einer Kreditkarte fallen jedes Mal in etwa drei Prozent Spesen an. Dieses Geld trägt in der Regel nicht dazu bei, Umweltprojekte zu unterstützen. Bei der Benützung von Sanuspay hingegen belaufen sich die Spesen auf ein Minimum von 1,5 Prozent“, so die Umweltaktivistin. <BR /><BR />Sie erklärt genauer: „Von diesen 1,5 Prozent Spesen wandert automatisch ein Drittel, also 0,5 Prozent, in den Sanusplanet-Pool. Dieses Geld wird zu 100 Prozent an Umweltschutzorganisationen gespendet. Das heißt, jedes Unternehmen, das den Sanuscoin akzeptiert, sowie jeder Nutzer, der mit ihm bezahlt, unterstützt die Umwelt. Die Unternehmen können auch gerne mehr spenden, der Prozentsatz bleibt ihnen selbst überlassen. Meine Aufgabe ist es, Umweltschutzorganisationen zu finden, die vertrauenswürdig arbeiten und das tun, was sie versprechen. An diese wird dann das gesammelte Geld gespendet.“ Eine große Verantwortung, die Magdalena mit Freude und Motivation ausführt. <BR /><BR />„Von den übrigen 1 Prozent der Spesen gehen 0,2 als Gebühren an Sanuslife, um das Projekt zu finanzieren, während 0,8 Prozent in das Netzwerk zurückgehen. „Das bedeutet, dass die User von Sanuspay direkt voneinander profitieren. Auch hier können die Unternehmen selbst entscheiden, ob sie mehr abgeben wollen. Das bringt den Firmen natürlich noch mehr Sichtbarkeit auf unserer App ein.“ <BR /><BR /><b>Großes Interesse</b><BR /><BR />Indem Privatpersonen die Nutzbarkeit von Sanuspay mit ihren Freunden teilen, können sie also nicht nur die Umwelt unterstützen, sondern sich auch ein Zusatzeinkommen aufbauen. „Auch Unternehmen können davon profitieren. Und noch was Cooles: Organisationen können mit diesem System indirekt Spenden für ihre Projekte generieren.“<BR /><BR />Ab Ende dieses Jahres ist es möglich, bei allen Map-Partner-Unternehmen mit dem Sanuscoin zu bezahlen. Doch schon jetzt steigt das Interesse an der neuen, umweltschützenden Währung. „Da es möglich sein wird, den Sanuscoin mit 149 Währungen weltweit zu kaufen und ihn auch wieder zu verkaufen, und weil Sanuslife bereits 88.000 User weltweit mit diesem 360°-Ökosystem inspirieren konnte, glaube ich, dass Sanuscoin ein sehr großes Potential hat, die Welt positiv zu unterstützen.“ <BR /><BR />„Als Aktivistin ist es mir immer ein großes Anliegen, weniger von den Dingen zu konsumieren, die ich nicht brauche. Das ist extrem wichtig für die Umwelt, um Ressourcen zu schonen“, so Gschnitzer. Es geht also nicht darum, mehr zu kaufen. „Ich kann aber nicht auf alles verzichten und weil ich selbst Konsumentin bin, macht es mich sehr glücklich, dass ich in Zukunft mit einem Zahlungsmittel bezahlen kann, das auch gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt tut!“<BR /><BR /><BR />INFOS<BR />Wer sich genauer über Sanusplanet, Sanuspay und die verschiedenen Organisationen, die bereits unterstützt wurden, informieren möchte, findet diese und viele weitere Informationen unter www.sanusplanet.com und www.sanuscoin.com <BR />Wer sich direkt bei Magdalena Gschnitzer melden möchte, kann das unter info@maggy-gschnitzer.com machen. <BR />