Donnerstag, 04. Juni 2020

Südtiroler Covid-19-Patienten in Innsbruck: Das sagt der Professor

Seit rund 10 Wochen werden auf der Internistischen Intensivstation an der Uniklinik Innsbruck unter der Leitung von Univ.-Prof. Michael Joannidis 2 Südtiroler Covid-19-Patienten versorgt. Das Tagblatt „Dolomiten“ hat mit ihm über den teils sehr langen Heilungsprozess gesprochen.

Seit rund 10  Wochen werden auf der Internistischen Intensivstation an der Uniklinik Innsbruck  2 Südtiroler Covid-19-Patienten versorgt.
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Seit rund 10 Wochen werden auf der Internistischen Intensivstation an der Uniklinik Innsbruck 2 Südtiroler Covid-19-Patienten versorgt. - Foto: © @tirol kliniken
„Dolomiten“: Herr Prof. Joannidis, warum kann eine Heilung nach einer Corona-Infektion so lange dauern?
Univ.-Prof. Michael Joannidis: Wenn Patienten so lange bei uns auf der Intensivstation sind, dann liegt es meistens daran, dass sie Begleiterkrankungen haben, die den klinischen Verlauf komplizieren. Das hat dann nichts mehr ausschließlich mit Covid zu tun.

„D“: Ist es schon absehbar, wann die Südtiroler Patienten wieder nach Südtirol zurückverlegt werden können?
Univ.-Prof. Joannidis: Wenn wir die Aufgaben, die wir als Zentrum erbringen können, erfüllt haben, werden wir sie zurückschicken nach Südtirol. Dafür sind wir bereits in Verhandlung. In Absprache mit den Südtiroler Kollegen werden wir sie dorthin ins Krankenhaus zurückverlegen, sobald es geht.

d/lu