Man kann davon ausgehen, dass derzeit auch mehrere Hundert Südtiroler auf irgendeinem Flughafen gestrandet sind oder nicht wie geplant ihren Flug antreten können. Fulvia Bordato vom Reisebüro Alpina Tourdolomit und Verena Wenter vom Primus Touristik mit Einschätzungen und Empfehlungen.<BR /><BR /><BR />„Die Reisenden sind gut über die Lage informiert und warten derzeit mit Fassung die weitere Entwicklung ab“, erklärt Fulvia Bordato vom Reisebüro Alpina Tourdolomit in Bozen. Einige ihrer Kunden sitzen in Hotels in der betroffenen Golfregion fest, andere müssen zwangsläufig ihre Aufenthalte in Südostasien oder Urlaubsparadiesen wie den Seychellen oder den Malediven verlängern. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1283523_image" /></div> „Alternative Flüge zu bekommen, wird sehr schwierig, weil die meisten Flüge ohnehin schon über Wochen ausgebucht sind“, weiß Bordato. Ein großer Teil des Flugverkehrs wird um die Konfliktregion herum umgeleitet, was erhöhte Kosten mit sich bringt. Für die meisten Betroffenen ist mit der Warterei eine Zeit- und Geldfrage verbunden, wobei einige arabische Staaten gestrandete Reisende versorgen und versichert haben, für entstandene Kosten aufkommen zu wollen. <BR /><BR />„Das Allerwichtigste für Betroffene ist derzeit, sich über die offiziellen Reise – und Sicherheitshinweise auf dem Laufenden zu halten“, erklärt Verena Wenter vom Reisebüro Primus Touristik. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1283526_image" /></div> Sie versichert, dass sämtliche Flugreisende von den Fluggesellschaften, Reiseveranstaltern sowie Konsulaten gut umsorgt werden. Mit den Konsulaten stehen üblicherweise die Reisebüroverbände im engen Austausch. Was Umbuchungen bzw. Flugstornos betrifft, so halte man sich am besten an die Vorgaben der Fluggesellschaften, denn nur bei Reisewarnungen der „höchsten Stufe“ bekommt man in der Regel auch sein Geld zurück. <BR /><BR />Hierbei bricht sie eine Lanze für ihre Branche, da man bei „Pauschalreisen einen zuverlässigen Ansprechpartner hat, der vom Transfer über das Hotel bis hin zum Flug sämtliche Dinge wieder ins Lot bringt“, bei Individualreisen hat man sich hingegen um alle entstandenen Probleme selbst zu kümmern. „Wir können von Glück reden, dass wir derzeit nicht Semesterferien haben“, sagt Wenter, „denn dann würden wir von weitaus mehr betroffenen Reisenden aus Südtirol sprechen.“