Donnerstag, 19. Dezember 2019

Südtiroler Forschungspreis für Industrie 4.0

Am Donnerstag wurde erneut der Südtiroler Forschungspreis für Nachwuchsforscher vergeben. In diesem Jahr wurde die Schnittstellenforschung zwischen Mensch, Maschine und Produkten von Erwin Rauch ausgezeichnet.

Der Preisträger Erwin Rauch und Landeshauptmann Arno Kompatscher bei der Verleihung des Südtiroler Forschungspreises 2019. - Foto: © DLife/RM

Es geht um neue Technologien, um die Vernetzung von Maschinen und Produkten und um die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter – mit besonderem Augenmerk darauf, wie diese intelligenten Technologien in Südtiroler Klein- und Mittelunternehmen eingesetzt werden können.

Die Forschung von Erwin Rauch an der Freien Universität Bozen in Sachen Industrie 4.0 in KMUs wurde am Donnerstag mit dem Südtiroler Forschungspreis 2019 des Landes Südtirol ausgezeichnet.

Der 37-jähriger Forscher aus Sarnthein ist seit 2014 an der Uni Bozen tätig. In seiner Forschung geht es unter anderem um Simulationssysteme zur virtuellen Planung und kognitive und physische Assistenzsysteme zur Unterstützung der Mitarbeiter.

Rauch wird das Preisgeld von 40.000 Euro erneut in die Forschung investieren: Er möchte in einer Studie das Potenzial der Biologischen Transformation in der Produktion erforschen. Dabei stellt er sich die Frage: „Inwiefern können wir durch ein besseres Verständnis biologischer Prozesse unsere Unternehmen in Zukunft verändern und nachhaltiger gestalten?“

Ehrenvolle Erwähnungen erhielten die beiden Forscher Marco Montali und Georg Niedrist.


Im kommenden Jahr wird der Südtiroler Forschungspreis neu strukturiert: Dann soll es möglich sein, gleich mehrere Forscher auszuzeichnen, auch soll eine Sonderkategorie für Forscherinnen eingeführt werden.

liz

Schlagwörter: