Im Vergleich zu den Daten aus dem Jahr 2003 sind Veränderungen festzustellen: Vor sieben Jahren fühlten sich 27,4 Prozent sehr sicher und 52,8 Prozent sicher. 14,8 Prozent gaben an, sich unsicher bzw. sehr unsicher zu fühlen.Größere Unterschiede gibt es zwischen Stadt und Land: Auf dem Land fühlen sich 43,2 Prozent der Bevölkerung sehr sicher (2003: 36,1 Prozent), während in den Städten der Anteil auf 20 Prozent sinkt (2003: 15,3 Prozent). Gleichzeitig fühlen sich in den Städten 22,1 Prozent der Befragten unsicher bzw. sehr unsicher (2003: 20,6 Prozent), auf dem Land macht der Anteil nur 7,8 Prozent aus (2003: 10,5 Prozent).Ein Viertel der Frauen fühlt sich abends auf den Straßen nicht sicher90,8 Prozent der Männer und lediglich 69,7 Prozent der Frauen fühlen sich sehr sicher/sicher, wenn sie sich bei Dunkelheit in ihrem Wohnviertel aufhalten. Dieser Wert hat sich seit 2003 kaum verändert. 20,4 Prozent der Frauen geben an, sich abends in der Nähe ihres Wohnhauses unsicher bzw. sehr unsicher zu fühlen. Bei den Männern ist diese Unsicherheit mit 7,1 Prozent sehr gering. 5,3 Prozent der Frauen verlassen hingegen das Haus abends nie allein und 4,6 Prozent gehen überhaupt nie aus.