<div class="img-embed"><embed id="1283541_image" /></div> Ernst nimmt auch Peter Abrams Arbeitgeber Shell die Lage und hat den Mitarbeitern vor Ort Verhaltens-Maßregeln geschickt. Darunter der strikte Rat, daheim zu bleiben und die Wohnstätte nur zu verlassen, wenn es absolut notwendig ist. Die Nähe von US-Militärbasen und US-Botschaften ist in jedem Fall zu meiden. Zu den Anweisungen gehört aber auch, sich nicht auf politische Diskussionen einzulassen und auf die lokale Stimmung Rücksicht zu nehmen. Abram hält sich vor Ort so gut es geht auf dem Laufenden: So weiß er von mehreren Raketen, die in der Nacht auf gestern im Luftraum über dem Zentrum des Landes unschädlich gemacht werden konnten, aber auch vom Absturz eines US-Kampfflugzeug gestern in Kuwait.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1283544_image" /></div> <BR /><BR />Ganz anders schildert Filmproduzentin Traudi Messini aus Bozen die Lage: Sie ist auf der Rückreise von Sri Lanka in Dubai gestrandet. „Hier läuft das Leben, als ob nichts wäre“, sagt sie. „Museen und Geschäfte sind offen und mittlerweile darf man auch wieder auf die Dachterrasse des Hotels oder an den Strand“, berichtet sie. Nichts, so erzählt sie, habe bei ihrem Abflug am Samstag Vormittag aus Colombo auf diese Entwicklung hingewiesen. Und auch am Zwischenstopp in Dubai schien zunächst alles normal. „Doch zehn Minuten vor dem Boarding wurden dann auf einmal alle Flüge gestrichen“, erzählt sie. Von der Gefahr am Himmel bekomme man nicht viel mit, „nur den schrillen Alarmton am Handy“.