Dienstag, 19. Dezember 2017

Südtiroler Messer-Opfer: „Ich fühlte nur, wie das Blut herunterlief“

„Ich hab nur gedacht, nicht ohnmächtig werden, wach bleiben und durchhalten“, erzählt der Meraner Student Philipp Mayer (27) aus dem Krankenbett in der Innsbrucker Klinik. Er war in der Nacht auf Sonntag vor einem Lokal in der Innsbrucker Bogenmeile niedergestochen worden.

Vor diesem Lokal in der Bogenmeile wurde der Südtiroler niedergestochen. - Foto: Zoom.Tirol
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Vor diesem Lokal in der Bogenmeile wurde der Südtiroler niedergestochen. - Foto: Zoom.Tirol

Der Täter hatte zuvor seine Freundin angemacht – und nach einer Rangelei zwischen den beiden Männern wohl noch eine Rechnung offen (STOL hat berichtet).

„Dolomiten“: Wie geht es Ihnen, Herr Mayer?

Philipp Mayer: Den Umständen entsprechend gut. Die Wunde schmerzt zwar sehr, aber wenn ich mich ruhig halte, geht es.

„D“: Wo genau hat Sie das Messer getroffen?

Mayer: Zwischen Schulter und Brustbereich, der Schnitt hat Muskeln und Nerven durchtrennt und geht bis auf den Knochen, 15 Zentimeter lang.

„D“: Was ist in diesem Moment in Ihnen vorgegangen?

Mayer: Ich war eigentlich ganz ruhig. Mir wurde schwindelig, und ich bin dann erstmal in die Hocke. Und dann habe ich nur gedacht, „du darfst jetzt nicht einschlafen, sonst bist du weg, du musst wach bleiben“. Das ist ein ganz komisches Gefühl – alles war so unwirklich. Und dann kam auch schon die Rettung.

D/ih

Das vollständige Interview und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol