Dienstag, 01. Juni 2021

Südtiroler Parkinson-Gesellschaft: Herausforderungen und Hindernisse

Am Samstag, 29. Mai, hat die Südtiroler Parkinson-Gesellschaft ihre jährliche Vollversammlung in der Galileistraße in Bozen abgehalten.

Zahlreiche Menschen sind von Parkinson betroffen.
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Zahlreiche Menschen sind von Parkinson betroffen. - Foto: © shutterstock
Neben der Genehmigung der Bilanz und des Budgets wurde die bevorstehende Öffnung von ergänzenden Aktivitäten und Therapien in Präsenz und auch die Fortführung einiger Online-Initiativen besprochen. Aus diesem Grund ist es beabsichtigt, einen Dienst zum Erlernen des Umgangs mit Computergeräten zu schaffen.

Die Versammlung diskutierte die Schwierigkeiten, die sich mit dem Erscheinen der zweisprachigen Zeitschrift Parkinson Aktuell ergeben haben. „Nach der Mitteilung der Autonomen Provinz Bozen, die die Finanzierung der Zeitung für das gesamte Jahr 2021 in Frage stellt, haben wir bereits eine Ausgabe gemacht und bereiten die zweite (von 4) vor, wir sind also bereits verschuldet. Insgesamt möchte die Provinz damit rund 15.000 Euro einsparen“, heißt es in einer Presseaussendung.

Letzte Zeitung

Die Versammlung beschloss, die nächste Ausgabe der Zeitung, die sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium der Vorbereitung befindet, so zu gestalten, dass sie den Mitgliedern mitteilen kann, dass dies die letzte Ausgabe der Zeitung ist, die nach 25 Jahren eingestellt werden muss.

„Wir werden die Zeitung sehr vermissen, weil es uns somit unmöglich sein wird, die Mitglieder über Zeiten und Orte der Therapien zu informieren und Informationen über die verschiedenen Aspekte der Krankheit zu verbreiten. Wir werden auch darüber nachdenken müssen, wie der Verein ohne ein grundlegendes Instrument der Kommunikation zwischen Mitgliedern und Partnern weitergeführt werden kann, die nicht ausschließlich über die Website erfolgen kann. Nach einem Jahr intensiver und schwieriger Arbeit und nach dem großen Leid der Betroffenen und deren Familienangehörigen, die ohne jede Behandlung auskommen mussten, wird die Hoffnung auf Besserung nach der Pandemie angestrebt“, heißt es in der Aussendung abschließend.


stol