Kam der Kauf zustande, sollen die Verdächtigen in ihre POS-Geräte dann auch noch wesentlich höhere Beträge eingetippt haben als in den Verträgen angeführt. <BR /><BR />Koordiniert von der Staatsanwaltschaft Brescia, haben gestern 45 Finanzpolizisten mit Geldspürhunden 13 Hausdurchsuchungen in den Provinzen Brescia, Cremona und Mantua durchgeführt. <BR /><BR />48 Personen stehen im Visier der Ermittler: Sie sollen einer kriminellen Vereinigung mit Sitz in Brescia angehören, die in großem Umfang ihr Unwesen getrieben hat: In Südtirol fielen 2 Personen auf die mutmaßlichen Betrüger herein, im Trentino 13, die anderen Opfer stammen aus den Regionen Lombardei, Venetien, Toskana, Emilia Romagna, Ligurien und Piemont. <BR /><BR />Insgesamt – so der Verdacht der Ermittler – soll die Bande mit ihren illegalen Aktivitäten rund 2,1 Millionen Euro eingenommen haben.