Freitag, 27. April 2018

Südtiroler Sanitätsbetrieb: Gutes Jahr 2017

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb hat eine positive Bilanz über das Jahr 2017 gezogen: Die großen Herausforderungen werden nach wie vor gut gemeistert. Der Bevölkerung des Landes und den Gästen konnte eine hochwertige Gesundheitsversorgung gewährleistet werden.

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb zeiht Bilanz über das vergangene Jahr.
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Der Südtiroler Sanitätsbetrieb zeiht Bilanz über das vergangene Jahr. - Foto: © shutterstock

Mit Ende des Jahres 2017 steht der Südtiroler Sanitätsbetrieb auf solidem Fundament: Das Management des Südtiroler Sanitätsbetriebes ist den Herausforderungen, die mit den demographischen Veränderungen, den Entwicklungen in Medizin und Technik, dem rasant ansteigenden Fachkräfte-Mangel und den steigenden Erwartungen der Bevölkerung einhergehen, erfolgreich begegnet.

Südtirol verfügt über eine hochwertige Notfall- und Akutversorgung, die vorwiegend im Netzwerk der 7 Krankenhäuser erbracht wird. 2017 wurde die organisatorische und klinische Angemessenheit erhöht: Es gilt nur jene Leistungen in einem stationären Betreuungssetting zu erbringen, die auch in klinischer Hinsicht unbedingt eines Krankenhaus-Aufenthaltes bedürfen.

Akutbetten an nationale Vorgaben angepasst 

Demnach wurde eine Angleichung der Akutbetten an die nationalen Vorgaben (3,6 Betten auf 1000 Einwohner) angestrebt, bei gleichzeitiger Erhöhung der tagesklinisch und -chirurgischen sowie ambulanten Leistungen.

Die Nachfrage nach ambulanten und instrumental-diagnostischen Leistungen blieb auch 2017 hoch: Ambulante Leistungen inklusive Leistungen der Radiologien und Labors ergeben 8,4 Millionen Leistungen.

Täglich werden im Sanitätsbetrieb um die 4000 ambulanten Leistungen erbracht. Hinsichtlich der Organisation der Dienste ist vor allem die weitere Stärkung der „Verbindlichen Zusammenarbeit“ der radiologischen Dienste und Labors im Südtiroler Sanitätsbetrieb zu nennen.

Verkürzung der Wartezeiten

Das Konzept für die Verkürzung der Wartezeiten wurde gemäß Plan umgesetzt: Zusätzliche Fachärzte wurden in besonders kritischen Fachbereichen genehmigt, die landesweite Vormerkzentrale kommt voran und auch die onkologische Betreuung kann Qualitätserfolge vermelden.

An der an und für sich schon knappen Personaldecke im ärztlichen und pflegerischen Bereich wurde im Jahr 2017 aufgrund der zeitweiligen Unmöglichkeit, Werkverträge abzuschließen, noch einmal von allen Seiten kräftig gezogen.

Datenschutz und Transparenz

Notgedrungen große Aufmerksamkeit aufgrund der vielen gesetzlichen Auflagen wurde im Jahr 2017 auch den Themen Datenschutz, Transparenz und Antikorruption und Arbeitssicherheit gewidmet. Der jährliche „Tag der Transparenz“ mit Teilnehmern aus dem gesamten Betrieb wurde abgehalten.

Generell verzeichnet der Sanitätsbetrieb ein positives Geschäftsereignis von 12,7 Millionen Euro. Vom Land flossen 1,168 Millionen Euro für die laufende Gebarung und 49 Millionen für Investitionen in die Kassen des Sanitätsbetriebes.

Bei Bürgerbefragungen des „Institut rcm-solutions“ erzielte der Südtiroler Sanitätsbetrieb - bis auf die Wartezeiten in den Notaufnahmen - gute bis sogar sehr gute Ergebnisse.

stol

stol