Bei einem Treffen mit Bildungslandesrätin Sabina Kasslatter Mur hat der Vorstand der Südtiroler Studentenvereinigung in München, ISAS, u.a. vorgeschlagen, nach dem Modell von Innsbruck und Wien Plätze für Südtiroler Studenten in Münchner Wohnheimen mit Landesunterstützung zu reservieren. Pro Südtiroler Heimplatz in Österreich zahle das Land rund 1000 Euro dazu, so die ISAS am Freitag in einer Aussendung. „Insbesondere für Studienanfänger ist es sehr, schwierig eine erschwingliche Unterkunft in München zu finden“, heißt es von der ISAS. „Die bayerische Landeshauptstadt hat die höchsten Mieten ganz Deutschlands, die zudem weit über jenen in österreichischen Unistädten liegen.“Bildungslandesrätin Kasslatter Mur habe versprochen, alle Fördermöglichkeiten zu prüfen. Abteilungsdirektor Günther Andergassen habe im Zuge des Treffens auf zusätzliche Kosten im Bildungsbudget verwiesen, die Förderung der Südtiroler Studenten in Österreich liege an den besonderen Beziehungen.Bereits vor zwei Wochen hat die ISAS bei einem Treffen mit SVP-Fraktionschef Elmar Pichler Rolle ihr Anliegen vorgebracht. Pichler Rolle habe seine volle Unterstützung für die Südtiroler Studenten in München zugesagt und den heutigen Termin mit Landesrätin Sabina Kasslatter Mur vermittelt.Rund 800 Südtiroler Studenten in MünchenIn München studieren laut ISAS über 800 Südtiroler, der Großteil in technischen Fächern und Medizin. Davon seien 500 Mitglied der Interessengemeinschaft Südtiroler Auszubildender und Studierender (ISAS).