Der bekannte Vinschger, der als überaus hilfsbereiter, freundlicher und im Gebirge tief verwurzelter Mensch galt, hinterlässt eine enorme Lücke in der heimischen Alpingemeinschaft. <BR /><BR />In seiner jahrzehntelangen Dienstzeit war er maßgeblich an der Rettung von Hunderten Menschenleben im Hochgebirge beteiligt.<BR /><BR />Reinstadler war beruflich zunächst in der familieneigenen Bäckerei in Sulden tätig, bevor er seine Passion zum Beruf machte und fortan als selbstständiger Bergführer arbeitete. Seine Laufbahn bei der Bergrettung startete im Jahr 1990. Über viele Jahre hinweg brachte er sich zudem als aktives Mitglied im Landesvorstand des Bergrettungsdienstes im CNSAS ein. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1332603_image" /></div> <BR /><BR /><BR />Im Jahr 2000 trat er das Amt des Stationsleiters der Bergrettung Sulden an. Reinstadler leitete die Dienststelle über 25 Jahre lang, wobei er sich durch seine fachliche Kompetenz und seinen geschätzten Umgang mit Menschen auszeichnete.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1332606_image" /></div> <BR /><BR /><BR />Für seine Familie bedeutet sein Ableben einen weiteren schweren Schicksalsschlag. Erst im Mai 2023 verunglückte sein Bruder Toni – ebenfalls ein erfahrener Bergretter – bei Schneeräumungsarbeiten am Stilfserjoch tödlich. <BR /><BR />Ein weiterer Bruder verstarb vor kurzer Zeit infolge eines Herzinfarkts. Von den Brüdern verbleibt nun noch der Betreiber der Tabarettahütte am Ortler.