So waren am Stichtag, 31.12.2013 offiziell 45.469 ausländische Staatsbürger in Südtirol ansässig. Rund 15.000, also rund ein Drittel, kamen aus einem der 28 Mitgliedsstaaten der EU.Ende 1993 zählte man in Südtirol noch 6.500 Menschen ohne italienische Staatsbürgerschaft. Damit hat sich der Bestand der ausländischen Wohnbevölkerung in den letzten zwanzig Jahren versiebenfacht.Dies berichtet das Landesinstitut für Statistik Astat in einer Presseaussendung.Ausländeranteil bei 8,8 ProzentAuch der prozentuelle Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung Südtirols ist im Laufe des Jahres 2013 angestiegen – nämlich von 8,3 Prozent auf 8,8 Prozent.„Somit liegt die Quote über dem gesamtstaatlichen Durchschnitt von 7,4 Prozent, jedoch unter jenem Mittel- und Norditaliens“, wissen die Statistik-Experten. In der Lombardei und in Venetien stamme bereits einer von zehn Bürgern nicht aus Italien.Franzensfeste mit höchstem AusländeranteilWie bekannt, siedelt sich die ausländische Bevölkerung vorwiegend in den Städten an. Bozen kam Ende 2013 auf einen Ausländeranteil von 13,5 Prozent, in Meran waren es 13,3 Prozent.Neben den Städten ebenso im Spitzenfeld: Franzensfeste mit 24,3 Prozent, Salurn mit 20,9 Prozent, Waidbruck mit 16,6 Prozent, Brenner mit 14,4 Prozent, Margreid mit 11,9 Prozent und Mühlbach mit 11,8 Prozent.Einen sehr kleinen Ausländeranteil wiesen hingegen Prags (2,1 Prozent), Corvara (1,9 Prozent), Prettau (0,7 Prozent), Proveis (1,9 Prozent), Moos in Passeier (1 Prozent) und Ulten (1,2 Prozent) auf.stol