Sowohl im Sommerhalbjahr 2024 als auch im Winterhalbjahr 2024/25 wurden neue Rekordwerte bei den beförderten Personen verzeichnet (11,6 bzw. 150,4 Millionen). Durchschnittlich kann jede Anlage 1.602 Personen pro Stunde befördern. Im Jahr 2024 wurde ein Gewinn von 109,9 Millionen Euro erwirtschaftet, das bisher höchste Ergebnis des Seilbahnsektors.<BR /><BR />Die Zahl der Aufstiegsanlagen in Südtirol ist seit Jahren rückläufig. Gab es im Jahr 2000 noch 392 Anlagen, waren es 2010 insgesamt 375, 2020 noch 357 und 2025 schließlich 351.<BR /><BR /> Ein Grund dafür ist laut dem Präsidenten des Verbandes der Seilbahnunternehmer, Helmut Sartori, dass keine neuen Skigebiete beziehungsweise Skizonen mehr ausgewiesen werden, sondern der Schwerpunkt auf bestehenden Strukturen liegt. „Diese Entscheidung tragen wir voll mit. Wir wollen in der Peripherie unseren Beitrag leisten, um Entwicklung zu ermöglichen, die Nahversorgung zu erhalten und Arbeitsplätze vor Ort zu sichern. Damit leisten wir auch einen Beitrag zur Lebensqualität“, so Sartori. <BR /><BR />Gleichzeitig investieren die Betreiber in die Weiterentwicklung ihrer Anlagen. Energieeffizienz, die Nutzung erneuerbarer Energien und eine umweltfreundliche Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung. Positive Entwicklungen sieht der Verband auch bei der Energieversorgung.<BR /><BR />Seit diesem Jahr ist es aus urbanistischer Sicht möglich, auf der Wasserfläche von Speicherseen Photovoltaikanlagen zu errichten. Zudem wurden zuletzt die Voraussetzungen für den Bau von Pumpspeicherwerken geschaffen. „Unser Ziel ist es, energieautark zu werden“, betont Sartori in der Aussendung. Bereits heute bezögen fast alle Mitgliedsgesellschaften des Verbandes ausschließlich Ökostrom.