Montag, 02. November 2020

Südtirols Spitäler: Nur mehr Notprogramm

Südtirols Gesundheitswesen steht wegen der vielen Corona-Infizierten das Wasser bis zum Hals.

Weiterhin garantiert werden laut Sanitätsdirektor Dr. Pierpaolo Bertoli alle notärztlichen Leistungen in den Notaufnahmen, die Betreuung onkologischer Patienten,  die Kontrollvisiten für Schwangere, die Betreuung von Patienten nach chirurgischen Eingriffen sowie die Grippeimpfungen.
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Weiterhin garantiert werden laut Sanitätsdirektor Dr. Pierpaolo Bertoli alle notärztlichen Leistungen in den Notaufnahmen, die Betreuung onkologischer Patienten, die Kontrollvisiten für Schwangere, die Betreuung von Patienten nach chirurgischen Eingriffen sowie die Grippeimpfungen. - Foto: © shutterstock
Ab Dienstag, 3. November, wird in den 7 Südtirtoler Krankenhäusern auf Notprogramm umgeschaltet.

Und was heißt das konkret? „Alles, was aufgrund der Pathologie nicht dringlich ist, muss aufgeschoben werden“, sagt der Generaldirektor des Sanitätsbetriebs, Florian Zerzer. Nur wenn ein Patient nicht wieder gutzumachende Schäden seiner Gesundheit, riskiert, werde er ärztlich behandelt. Man müsse das die Personalressourcen für die Covid-Patienten bündeln.

Ausgesetzt werden somit laut Sanitätsbetrieb „alle aufschiebbaren und programmierbaren Visiten und instrumentaldiagnostischen Leistungen“. Dies gelte auch für alle Vorsorgeleistungen, Screening-Programme und Impfungen (ausgenommen Grippeimpfungen) sowie alle nicht-dringenden und tagesklinischen stationären Aufnahmen.

Weiterhin garantiert werden laut Sanitätsdirektor Dr. Pierpaolo Bertoli alle notärztlichen Leistungen in den Notaufnahmen, die Betreuung onkologischer Patienten, die Kontrollvisiten für Schwangere, die Betreuung von Patienten nach chirurgischen Eingriffen sowie die Grippeimpfungen. „Blockiert bzw. gestrichen werden die normalen, programmierten Visiten“, so Dr. Bertoli.

lpa/lu

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