Die Krankenhäuser in Südtirol stehen unter Druck, weil zahlreiche Betten nicht in Betrieb genommen werden können: In Meran stehen 63 Betten nicht zur Verfügung (17,6 %), teils ganze Abteilungen wie Dermatologie, Bereiche der Chirurgie, Geriatrie oder Intensivmedizin. Schlanders verzeichnet mit 26 geschlossenen Betten sogar einen Ausfall von über 28 %. Auch das Bozner Krankenhaus meldet 56 Betten weniger – betroffen sind mehrere zentrale Bereiche wie Geriatrie, Innere Medizin und Pneumologie.<BR /><BR />Die Zahlen gehen aus der Antwort von Gesundheitslandesrat Hubert Messner auf eine Anfrage von Team-K-Abgeordnetem Franz Ploner hervor, der bereits seit Wochen vor wachsenden Versorgungsengpässen warnt. Die Daten bestätigen die Sorgen der Beschäftigten: Die Sanität kämpft mit einem Mangel an Pflegekräften und spezialisierten Medizinerinnen und Medizinern.<BR /><BR />Wie lange die Betten gesperrt bleiben, ist unklar – einige Abteilungen des Krankenhauses geraten bereits unter Druck, weil sie mehr Patienten aufnehmen müssen.