Wir haben uns bei den Pendlern umgehört. von Flora Brugger<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="986254_image" /></div> <BR /><BR />Thomas Rauch (im Bild oben) pendelt täglich vom Überetsch nach Bozen – ab Pillhof mit dem Metrobus, der gestern allerdings nicht kam. „Ich wollte den Bus um 9 Uhr nehmen, musste aber eine ganze Stunde warten. Da kamen dann gleich 4 Busse hintereinander“, sagt Rauch. In dieser Stunde beobachtete er die Verkehrsteilnehmer, die fast ausschließlich allein im Auto saßen. „Da muss es ja zum Kollaps kommen – ob Baustelle beim Sigmundskroner Tunnel oder nicht“, sagt Rauch. Die Leute müssten umdenken und auf Öffis umsteigen. Sonst ändere sich nichts. „Bozen könnte eine City-Maut einheben“, regt Rauch an. Denn nur über die Brieftasche ließen sich die Leute erziehen. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="986257_image" /></div> <BR /><BR />Elisabeth Schweigkofler (im Bild) aus Girlan schränkt ihre Fahrten in die Stadt ein. „Ich fahre nur noch, wenn ich unbedingt muss, und dann auch nicht zur Stoßzeit“, sagt sie. Vor kurzem war sie gegen 10 Uhr auf der Schnellstraße MeBo unterwegs und konnte den Sigmundskroner Tunnel ganz ohne Stau passieren. „Da war noch weniger Verkehr als üblich“, betont Schweigkofler. Vielleicht weil viele über andere Routen auswichen – etwa über die Drususstraße oder über Moritzing. Doch auch dort stockt es. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="986260_image" /></div> <BR />Stau-Erfahrung hat auch, wer vom Etschtal kommt. „Ich bin meist gegen 7 Uhr unterwegs; da geht es gerade noch. Wer aber erst später fährt – speziell in der Zeit von 7.30 Uhr bis 8.30 Uhr – steckt im Stau, und das nicht erst seit der Baustelle“, sagt <b>Evelyn Sparer</b> (im Bild) aus Vilpian. Sparer muss – zum Glück – nicht täglich in die Stadt. Sie versucht auch, Stoßzeiten zu vermeiden. Pendler, für die der Dienst um 8 oder 8.30 Uhr beginnt, könnten das aber nicht. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="986263_image" /></div> <BR />Viel unterwegs ist ihr Bruder <b>Michl Sparer</b>. Seine Geschäftstermine sind oft kurzfristig, so dass er sich nicht auf verkehrsarme Zeiten beschränken kann. Wegen der Baustelle beim Sigmundskroner Tunnel fährt er bei der Ausfahrt Eppan oder – noch besser – schon in Terlan von der MeBo ab.