Am Freitag kurz nach 18.30 Uhr soll sich auf der Innpromenade in Innsbruck zwischen dem 73-Jährigen und einem 31-Jährigen ein Streit um den nicht angeleinten Hund des Mannes entsponnen haben. Im Zuge der Auseinandersetzung soll der ältere eine Pistole auf den 31-Jährigen gerichtet und ihn mit dem Umbringen bedroht haben. Nachdem das Opfer die Polizei alarmiert hatte, soll der 73-Jährige das Weite gesucht haben.Der Fall an sich ist mitten in Innsbruck schon recht kurios. Noch besser wird es allerdings bei der Ausforschung des Täters. Täter spaziert vor laufender Kamera vorbeiDie Polizei konnte den Verdächtigen nämlich stellen, weil dieser am Tag danach just während eines „ORF Tirol heute“-Interviews mit dem Opfer am mutmaßlichen Tatort vorbeikam. Der Bedrohte rief die Polizei, die innerhalb kurzer Zeit eintrifft. Der Verdächtige wurde gestoppt und durchsucht. Hier geht's zum Videointerview, in dem der Täter auftaucht Die verständigte Polizei stellte bei dem Mann eine Schreckschusspistole sicher. Im Gespräch mit dem 73-jährigen Hundehalter und Schreckschusspistolen-Besitzer. - Foto: ORF/Andreas FelderVerdächtiger habe sich bedroht gefühltDer 73-jährige Verdächtige wollte dem ORF darauf kein Interview geben, betonte aber, er habe sich selbst bedroht gefühlt. Der andere hätte Pfefferpray dabei gehabt. Er habe deshalb auch die Schreckschusspistole gezogen. Schließlich sei er schon mehrmals überfallen worden. Wie es sich tatsächlich zugetragen hat, müssen die weiteren Ermittlungen klären.stol/apa