Freitag, 01. Mai 2020

Sozialberufe stärken und fördern

Am heutigen Tag der Arbeit will der Landesverband der Sozialberufe auf die Bedeutung der Sozialberufe mit Fach- und Berufsausbildung aufmerksam machen, um diese zu stärken und zu fördern.

Die Sozialberufe sollen gefördert und gestärkt werden.
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Die Sozialberufe sollen gefördert und gestärkt werden. - Foto: © shutterstock
Der 1. Mai bietet als Tag der Arbeit, wieder ein Anlass um das Bewusstsein für die Bedeutung der Sozialberufe mit Fach- und Berufsausbildung zu fördern und zu stärken, unterstreicht der Landesverband der Sozialberufe.

Die Arbeit der Beschäftigten in den Sozialberufen entlastet viele in ihrem Alltag und ist für das Funktionieren einer Gesellschaft und der Wirtschaft unerlässlich.

Das fange bei der Kleinkindbetreuung an, denn ohne diese könnten Menschen, vor allem Mütter nicht arbeiten und ziehe sich hin zur Betreuung und Pflege von alten und pflegebedürftigen Menschen, also von der Wiege bis zum Grab, sagen die Vorsitzende des Landesverbandes für Sozialberufe Kathrin Huebser und die Geschäftsführerin Marta von Wohlgemuth.

„Auf Applaus und Heldenbezeichnungen müssen Taten folgen“

Ohne die Arbeit der Beschäftigten in den Sozialberufen, ist eine fortschrittliche und vorwärts gewandte Gesellschaft schwer möglich, sind Huebser und Wohlgemuth überzeugt.

Aufgrund der herrschenden Rahmenbedingungen, wirke die verantwortungsvolle Aufgabe, bzw. Arbeit für junge Menschen nicht attraktiv. Die Rolle der Sozialberufe müsse nach der Coronakrise in den Mittelpunkt der Diskussion gestellt werden, damit aus dieser Krise die notwendigen Schritte abgeleitet werden können, so der Landesverband der Sozialberufe.

„Jetzt braucht es das Gespräch und die Zusammenarbeit aller, um die Arbeitsbedingungen der Sozialberufe nachhaltig zu verbessern, denn auf die vielen Danksagungen, den Applaus und Heldenbezeichnungen müssen jetzt Taten folgen“,fordert Gleichstellungsrätin Michela Morandini.

stol