Montag, 07. März 2016

Tag der gesunden Ernährung: So geht's richtig

Wir leben heute im Schlaraffenland – doch nach dem Richtigen zu greifen, wird immer schwieriger, sagt die Ernährungswissenschaftlerin Claudia Nichterl. Allgemeinmediziner Dr. Walter Glück rät: „Nehmen Sie Ihren Stress nicht mit an den Tisch.“

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Foto: © shutterstock

„Dolomiten“: Anlässlich des Tages der gesunden Ernährung stellt sich doch die Frage: Gibt es die gesunde Ernährung für uns alle?

Claudia Nichterl: Natürlich gibt es die gesunde Ernährung, aber nicht die ideale allgemeingültige. Wir leben heute im Schlaraffenland und haben grundsätzlich alles zu unserer Verfügung. Die große Herausforderung ist aber auch zum Richtigen zu greifen – und das wird für den Einzelnen immer schwieriger.

„D“: Warum?

Nichterl: Die Flut an – oft widersprüchlichen – Informationen überfordert uns und wir vergessen, uns auf das Einfache zu besinnen: natürliche Lebensmittel, die idealerweise zur Jahreszeit vor unserer Haustüre wachsen oder als Lagerware zur Verfügung stehen, zumindest einmal am Tag als gekochtes Essen zu genießen. Und Grundregeln zu beherrschen, die eigentlich schon fast alle wissen: täglich Gemüse und Obst, Kohlenhydrate aus Getreide, Teigwaren, Brot etc. und Eiweiß in Form von Fisch, Fleisch, Geflügel bzw. für Vegetarier und Veganer wichtig aus pflanzlichen Quellen wie Hülsenfrüchte, Nüsse oder Pseudogetreide wie Quinoa und Amaranth. Das wäre es auch schon.

D

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Das vollständige Interview mit den beiden Experten lesen Sie in der Montag-Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol