Ziel war es, Einheimischen und Eingewanderten einen Einblick in die Arbeit des Caritas-Dienstes zu ermöglichen, der Einwanderer Orientierungshilfen im für sie neuen Südtiroler Lebensumfeld anbietet. Anwesend waren neben Caritas-Direktor Heiner Schweigkofler auch zahlreiche Interessierte aus Meran und Umgebung. „Mit Moca haben wir zwei bisher bestehende Anlaufstellen – die Migrantenberatung „Chance“ und die Erstaufnahmestelle „Don Tonino Bello“ – in einem Zentrum vereint“, erklärte die Koordinatorin des Dienstes, Christelle Manteaux bei der Präsentation. Der Name Moca leitet sich aus dem arabischen Wort „Mohqa“ ab. Die Migrantenberatung Moca wird von der Caritas Diözese Bozen-Brixen in Konvention mit der Gemeinde Meran geführt. An fünf Tagen in der Woche bieten die Mitarbeiter Immigranten Beratung und Unterstützung bei der Orientierung in der Südtiroler Arbeitswelt und Gesellschaft an. Konkret helfen sie bei der Suche nach einer Unterkunft und sind behilflich, wenn es um die Beantragung von Dokumenten, um Familienzusammenführungen oder um rechtliche Fragen rund um Aufenthaltsgenehmigungen geht. Sie unterstützen auch bei der Arbeitssuche, vermitteln Sprachkurse und Praktika und bereiten die KlientInnen auf Vorstellungsgespräche vor. In den neuen Räumlichkeiten des Beratungsdienstes haben die MigrantInnen auch die Möglichkeit zum Duschen und zum Wäsche waschen. In der Verdistraße 10 steht außerdem ein eigener Raum zur Verfügung, wo sich aus anderen Ländern stammende Frauen und Männer treffen und sich kennen lernen können.