Donnerstag, 07. Mai 2015

Tagung der Lawinenwarndienste

An die 40 Mitarbeiter der Lawinenwarndienste aus Südtirol, Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich, Steiermark, Kärnten, Slowenien, Bayern und der Schweiz tauschen sich auf Schloss Rechtenthal in Tramin über den wetter- und lawinentechnischen Verlauf des vergangenen Winters aus. Zivilschutzlandesrat Schuler wies auf den Wert der Zusammenarbeit hin.

Lawinenwarndienstmitarbeiter mit LR Schuler (3.v.li.), 5. v. li. Koordinator Günther Geier, im Zentrum Amtsdirektorin Michela Munari, ganz li. Rudi Mair, Chef des Tiroler Lawinenwarndienstes.
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Lawinenwarndienstmitarbeiter mit LR Schuler (3.v.li.), 5. v. li. Koordinator Günther Geier, im Zentrum Amtsdirektorin Michela Munari, ganz li. Rudi Mair, Chef des Tiroler Lawinenwarndienstes.

"Die Zusammenarbeit und Interaktion der Lawinenwarndienste vor allem auf Euregio-Ebene", unterstrich Zivilschutzlandesrat Arnold Schuler, "ist wichtig und mir ein großes Anliegen".

Besprochen wurden bei dem grenzüberschreitenden Treffen neben der geplanten Umbenennung der Gefahrenstufen etwa auch die Verbesserung mit Gefahrenmustern-Lawinenproblemen-Symbolen oder Schneeprofilkärtchen und Schneeraster. Die Vertreter der verschiedenen Länder berichteten über ihre Erfahrungen im vergangenen Winter. Neben Landesrat Schuler nahm gestern Abend auch Zivilschutz-Abteilungsdirektor Rudolf Pollinger an dem Treffen teil.

Diese internationale Tagung der Lawinenwarndienste Österreichs und der Nachbarländer wird seit rund 20 Jahren jährlich im Frühjahr von einem der teilnehmenden Länder organisiert und abgehalten und endet heute mittags.

Nach neun Jahren war heuer zum zweiten Mal wieder Südtirol an der Reihe. Unter den 38 Teilnehmenden waren nur drei Frauen: Neben Michela Munari, die das Hydrographische Landesamt in Bozen leitet, eine Lawinenwarndienstfachfrau aus dem Bundesland Salzburg und eine aus Slowenien.

stol